Neue Runtime für JavaScript und TypeScript

Deno 1.0: Neue Laufzeitumgebung für JavaScript und TypeScript erhält erstes Major Release
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Die erste Major Version Deno 1.0 ist veröffentlicht worden. Entwickelt wurde die Laufzeitumgebung zum Ausführen von JavaScript- und TypeScript-Code außerhalb des Browsers von Node.js-Entwickler Ryan Dahl.

Deno 1.0 wurde offiziell veröffentlicht. Die JavaScript- und TypeScript-Laufzeitumgebung wurde entwickelt, um Probleme in der weit verbreiteten JavaScript-Runtime Node.js auszubügeln. Sie ermöglicht es, Code auch außerhalb des Browsers auszuführen, bietet aber zusätzliche Funktionen, wie die Unterstützung von TypeScript out of the box. Deno basiert auf der V8-JavaScript-Engine sowie der Programmiersprache Rust.

Deno 1.0: Das steckt drin

2009 entwickelte Ryan Dahl Node.js – seitdem hat sich einiges geändert. Rückblickend hatte Dahl einiges an seinem Werk auszusetzen, wie er in seinem bereits viral gegangen Talk beschrieb:

Deno soll nun ein neuer Ansatz sein, um einige dieser Fehler auszubügeln und eine neue, verbesserte Laufzeitumgebung zur Verfügung zu stellen. Zum Zeitpunkt der Erstellung von Node.js gab es zum Beispiel für JavaScript noch keine Promises oder async/await, was Deno nun berücksichtigt. Da Deno so konzipiert ist, dass es nicht nur für kleine, sondern auch für komplexe Anwendungsfälle geeignet ist, in denen die Typprüfung wichtig wird, unterstützt es TypeScript ohne zusätzliche Werkzeuge. Standardmodule sind ebenfalls in TypeScript geschrieben.

Auf Seiten der Security wurde eine Sandbox implementiert, in der der Code ausgeführt wird. Der Wirkungsbereich wird auf diese Weise so eingeschränkt, dass Skripte keinen unerwünschten Zugriff auf Festplatte oder Netzwerkverbindungen erhalten. Für bestimmte Aktionen muss darüberhinaus die Genehmigung des Nutzers eingeholt werden.

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Für das Grundgerüst von Deno wurde auf Rust zurückgegriffen, eine Sprache, die für ihren Fokus auf Sicherheitsaspekte bekannt ist. So ist die Runtime im Kern auch nicht als monolithisches Programm zu sehen, sondern vielmehr als Sammlung von Rust Crates. Das soll Integrationen auf verschiedenen Ebenen ermöglicht werden.

Im Interview mit entwickler.de sprach Ryan Dahl über die größten Unterschiede zwischen Deno und Node, die für ihn, neben des bereits erwähnten Sicherheitsaspektes, im Modulsystem liegen:

„Deno verwendet ein radikal einfaches Modulsystem, bei dem Module und URLs in Eins-zu-Eins-Korrespondenz stehen. Darüber hinaus kann Deno TypeScript-Code „out of the box“ ausführen. Diese beiden Funktionen führen zu einer erheblichen Vereinfachung des Entwickler-Workflows.“

Für die Installation von Deno stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, etwa die Verwendung von PowerShell, Chocolatery oder Scoop. Eine Anleitung und weitere Informationen zu der neuen Laufzeitumgebung gibt es auf der offiziellen Webseite.

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