Deno v0.1.11 erschienen - was ist neu?

Deno: Was hat sich bei der kommenden Alternative zu Node.js getan?
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Ryan Dahl, einer der Erfinder von Node.js, stellte im Juni sein neues Projekt vor: Deno. Damals steckte das Projekt noch in den Kinderschuhen, zu sehen gab es noch nicht viel. Was hat sich inzwischen getan bei dem als Alternative zu Node.js angekündigten Projekt?

Fünf Monate sind seit der großen Ankündigung von Deno.js vergangen. Anfang Juni sprach Ryan Dahl auf der JSConf EU über seine Fehler bei der Entwicklung von Node.js – einem Projekt, an dem er schon lange nicht mehr beteiligt ist. Getan hat sich seitdem einiges bei Deno, der damals vorgestellten Alternative. Fertig ist Deno aber natürlich noch lange nicht. Immerhin begann die Arbeit daran erst im Mai.

Deno.js: Was ist neu?

Das neusten Release, Deno 0.1.11, das in der vergangenen Woche erschienen ist, hat einige kleinere neue Features mitgebracht. Den Release Notes auf GitHub ist zu entnehmen, dass Performance-Verbesserungen und Verbesserungen an der Stabilität für alle Plattformen vorgenommen worden seien. Außerdem wurden beispielsweise deno.Buffer und deno.resources() hinzugefügt. Das vorherige Release brachte unter anderem Support für https in Fetch mit.

Deno unterstützt TypeScript 3.1 und arbeitet mit V8 7.1. In Deno wird auf die Verwendung von package.json verzichtet, wie der GitHub-Seite des Projekts zu entnehmen ist. Stattdessen erfolgt der Import über eine Referenz per URL. Der so abgerufene Code werde bei der ersten Ausführug gecached. Updates müssen explizit über ein --reload-Flag durchgeführt werden.

Deno: Die Roadmap

Laut Roadmap zu Deno soll es einen Top-level Await-Support für das Tool geben, der jedoch noch nicht implementiert wurde. Das Security Model wurde inzwischen bereits teilweise implementiert. Damit sollen folgende Optionen per Default deakativiert sein: Network Access, Local Write Access, Non-JS Extensions und Subprocesses Env Access. Das Ziel dahinter sei, Deno standardmäßig so sicher wie möglich zu machen. Weitere Informationen zum Security Model können der Roadmap entnommen werden.

Inzwischen stehen außerdem erste Benchmarks für die Execution Time in von Testanwendungen in Deno bereit, die jedoch keinen direkten Vergleich zu Node bieten.

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Da hat der Autor aber wieder heftig geschlafen. Bitte Rechtschreibfehler korrigieren…

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