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Jetzt im Kiosk: Entwickler Magazin 3.20: Progressive Web Apps – Fishing for Capabilities
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Jetzt im Handel und im Entwickler.Kiosk: Das Entwickler Magazin 3.20 mit dem Titelthema Progressive Web Apps. Wie werden mobile Apps nativ und was ist Project Fugu? Diese Fragen beantworten unsere Autoren. Weitere Themen in der Ausgabe: Go, Flutter, Agile, Machine Learning und mehr.

31 Jahre WWW – auf zu neuen Ufern mit PWA!

Liebe Leserinnen und Leser,
Das World Wide Web hat es weit gebracht, seit Sir Tim Berners-Lee vor 31 Jahren den wegweisenden Vorschlag zur Entwicklung des heutigen WWW-Standards vorlegte. Unter dem Titel „Information Management: A Proposal“ (im Archiv des W3C nachzulesen) formulierte der Vater des WWW eine Idee zur besseren Verwaltung von Wissen, um es universell zugänglich zu machen. So sollte unter anderem die Weitergabe von Informationen gewährleistet werden, wenn sich Teams im CERN verändern. Bei dieser Idee blieb es aber nicht lange – schnell wuchs das Konzept über die Grenzen des CERN hinaus und wurde zu dem, was das World Wide Web heute ausmacht: Ein wirklich universelles Netzwerk, das Menschen und Ideen in nie zuvor gekannter Weise miteinander verbindet.

In den letzten 31 Jahren hat das WWW viele Trends kommen und gehen sehen, seit die ersten Websites 1990 im Line Mode Browser zugänglich gemacht wurden. Wenn in den 90ern noch geschimpft wurde, dass dieses Internet sich nicht durchsetzen wird, ist heute längst klar, dass das WWW eine der zentralen Plattformen unseres alltäglichen Lebens darstellt. Für Sie, liebe Leser, vermutlich noch mehr als für manch anderen.

Bereits der Line Mode Browser verfolgte aber ein wichtiges Ziel: Das WWW sollte nicht nur auf einem Betriebssystem zugänglich sein, sondern auf allen. Inzwischen ist das natürlich gewährleistet. Einige Grenzen blieben jedoch bestehen: Native Anwendungen sind schneller als Web-Apps, nicht alles ist im Browser möglich. Manchmal muss man nativ bleiben. Diese Grenzen verschwimmen nun aber: Wer mit dem Smartphone im Web unterwegs ist, sieht immer häufiger einen kleinen Button aufspringen, der eine Installation der Seite auf dem Homescreen anbietet. In diesem Fall hat man es nicht mehr mit einer reinen Website zu tun, sondern mit einer Progressive Web App (PWA). PWAs vereinen die Plattformen. Websites bekommen Zugriff auf native Gerätefähigkeiten und können lokal installiert, offline genutzt werden. Das ist Universalität, neu gedacht.

Genau damit befassen sich die Autoren unseres Titelthemas: Peter Kröner gibt einen Überblick über Möglichkeiten und Grenzen von PWAs, um Sie bei der richtigen Entscheidung für Ihre Anwendung zu unterstützen. Sebastian Springer widmet sich der Frage, wie man vorgehen muss, um PWAs wirklich offlinefähig zu machen. Christian Liebel und Thomas Steiner haben den Finger am Puls der Entwicklung der Technologien dahinter: Project Fugu, die Entwicklung neuer Capabilities für Webanwendungen. Steiner erläutert im Interview, wie neue APIs entstehen; Liebel gibt in seinem Artikel Einblick in das Web Share API. Wer also selbst progressive, universelle Anwendungen bauen möchte, findet hier das nötige Wissen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre.

Ann-Cathrin Klose, Redakteurin Entwickler Magazin

Jetzt im Kiosk: Das Entwickler Magazin 3.20

Eine App, sie alle zu knechten?
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