TypeScript, Angular, Node.js und vieles mehr

Entwickler Magazin 3.21 erschienen: Fast schon Magie mit TypeScript
Keine Kommentare

Das neue Entwickler Magazin 3.21 ist da! Die neue Ausgabe enthält neben einem magischen Cheat Sheet zu TypeScript auch dieses Mal spannende Artikel zu den Themen JavaScript, PHP, IoT und vieles mehr.

Redwood-Bäume sind die ältesten und größten Bäume der Welt. Haben Sie gewusst, dass das älteste lebende Exemplar der Untergattung Sequoiadendron giganteum angehört und etwa 3 200 Jahre alt ist? Bezieht man noch stehende, aber tote Exemplare mit ein, kommt man sogar auf ein maximales Alter von 3 500 Jahren. Der höchste Redwood-Baum ist etwa 115 m hoch. Benannt wurde der älteste Küstenmammutbaum nach dem Präsidenten Warren G. Harding, während der höchste den Namen Hyperion trägt – nach dem Titanen der griechischen Mythologie.

Redwoods haben nicht nur Namen, sie sind nun auch Namensgeber eines JavaScript Frameworks: RedwoodJS. Das ist kein Zufall, sondern bezieht sich ganz direkt auf die Riesen in Kalifornien. Die Bäume hätten, so beschreibt es der Entwickler des Frameworks, einige Eigenschaften, die auch einem solchen Projekt gut zu Gesicht stünden. So entstehen aus kleinen Schösslingen majestätische Bäume, was eine gute Analogie für die Entwicklung von Webanwendungen sei. Außerdem sind die Zapfen, aus denen diese Bäume wachsen, sehr klein und kompakt. Redwoods sind darüber hinaus feuerfest und wirken aus der Entfernung gesehen komplex, während sie aus der Nähe betrachtet recht einfach aufgebaut sind. Bezogen auf das Framework RedwoodJS heißt das: Wenig Code für große Effekte, und das alles in einem kompakten Framework, das robusten Code erzeugt, der auch dem ein oder anderen Problem gewachsen ist. Klingt gut, oder? Das Framework hat noch nicht einmal das Release von v1 erreicht und trotzdem schon viel Aufmerksamkeit erregt. Das ist kein Wunder, wenn man bedenkt, dass nicht nur der namensgebende Baum ein Riese ist. Framework-Entwickler Tom Preston-Werner ist der Erfinder von GitHub und somit kein Unbekannter in der Szene.

Ein Ziel für das Release von Redwood 1.0, das im Rahmen der semantischen Versionierung ja die Produktionsreife markiert, ist der TypeScript-Support. Auch damit steht das Framework ein bisschen auf den Schultern von Riesen: Egal, welchen Report zur Status der JavaScript-Welt man betrachtet oder welches der bekannten Frameworks man sich anschaut, an TypeScript führt im Web kaum noch ein Weg vorbei. Angular 2 wurde in TypeScript neu geschrieben, Vue.js 3 hat eine ähnliche Überarbeitung erhalten und auch React kann von Haus aus mit dem Dialekt verwendet werden. TypeScript ist in den letzten Jahren zu einer der wichtigsten Sprachen im Web geworden. Dennoch bringt TypeScript auch einige Besonderheiten mit, mit denen man sich erst einmal vertraut machen muss, um das Potenzial der Sprache voll auszuschöpfen. Manche der Effekte, die die Profis mit TypeScript erzeugen, wirken geradezu magisch, wenn man nicht weiß, wie sie funktionieren. Genau wie bei den Bäumen geht es mit kleinen, kompakten und einfachen Konzepten los – und am Ende entsteht eine komplexe Sprache, die ganz eigenen Regeln folgt. Anders als unser Cover suggeriert ist das aber natürlich keine Magie, sondern beruht auf logischen Regeln. Für alle, die diese Regeln lernen möchten, hat Peter Kröner ein großes Cheat Sheet gestaltet, das einen Überblick über die Sprache gibt. RedwoodJS wird im Titelthema dieser Ausgabe von Sebastian Springer vorgestellt – und darüber hinaus erwarten Sie natürlich wieder zahlreiche weitere spannende Themen im neuen Entwickler Magazin.

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments
X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -