Code-Analyse mit ESLint

ESLInt 7.0: Code-Analyse-Tool erhält neues Major Release mit Breaking Changes
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Mit dem Erreichen der Version 7.0 erhält das statische Code-Analyse-Tool ESLint neben Veränderungen an den Core Rules und einigen Breaking Changes auch eine Anzahl an Verbesserungen für die Bedienbarkeit sowie eine neue Klasse mit asynchronem API.

ESLint 7.0 wurde veröffentlicht. Das weit verbreitete Tool zur statischen Code-Analyse verfügt mit dem Update über eine neue Klasse, bringt einige Breaking Changes mit und erweitert die Einsatzmöglichkeiten für Entwickler.

ESLint 7.0: Neue Klasse und Breaking Changes

Als eine der großen Neuerungen entschieden sich die Entwickler des Tools, die bereits seit den ersten Tagen von ESLint verwendete CLIEngine-Klasse zu ersetzen. Zwar war diese bis jetzt der Mittelpunkt bei der Erstellung von Integrationen und Editor Plug-ins, stellte sich jedoch auch als großes Hindernis bei der Implementierung von neuen Features heraus. Einer der Hauptgründe: die synchrone Arbeitsweise. Um in Zukunft Features wie paralleles Linting oder das Laden von ECMAScript Modulen zu ermöglichen, wurde CLIEngine nun durch die ESLint-Klasse ersetzt. Dank des enthaltenen asynchronen APIs sollen die beschriebenen Probleme gelöst werden. Zunächst wurde ESLint als Wrapper um die alte CLIEngine-Klasse implementiert. Laut Aussage der Entwickler ist jedoch möglich, dass beides Klassen längerfristig auch gänzlich voneinander separiert werden.

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Nicht mehr länger unterstützt wird dagegen Node.js v8.x, welches bereits im Dezember 2019 seinen End-of-Life erreichte. Als neues Feature wurde unter anderem ESLints neue Möglichkeit vorgestellt, auch Dateien zu linten, die keine .js-Endung besitzen. Dafür müssen diese lediglich in overrides[].files angegeben werden, das Verwenden der Flag --ext entfällt. Der RuleTester-Klasse wurde eine zusätzliche Validierung hinzugefügt, um auf diese Weise das Testen von benutzerdefinierten Regeln in Plug-ins zu verbessern. Darüberhinaus können gemeinsam genutzte Konfigurationsdateien, die sich außerhalb des Projekts befinden, jetzt mit den benötigten Plug-ins kolokiert werden.

Auf Seiten der Core Rules gab es ebenfalls einige Neuerungen. So wurde eslint:recommended aktualisiert und um die Regeln no-dupe-else-if, no-import-assign, und no-setter-return erweitert. Die im Core enthaltenen Node.js/Common.js-Regeln haben eine Deprecation erhalten und wurden in das Plug-in eslint-plugin-node verschoben.

Eine Liste mit allen Breaking Changes sowie einer Anleitung für das Upgrade zur Version 7.0 haben die Entwickler auf der offiziellen Webseite zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen zu ESLint finden sich ebenfalls auf dem Blog.

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