Verbesserungen und Bugfixes

Grunt 1.0.0 – automatisierter JavaScript-Task-Runner mit erster Majorversion
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Das JavaScript-Tool Grunt steht in der ersten Majorversion bereit. Neben zahlreichen Verbesserungen und Bugfixes schneidet der populäre Task-Runner auch alte Zöpfe ab: Node.js 0.8 wird ab sofort nicht mehr unterstützt.

Mit Grunt lassen sich wiederkehrende Aufgaben bei der JavaScript-Programmierung automatisieren. Tasks wie Kompilierung, Linting oder auch Unit Tests lassen sich über sogenannte Gruntfiles konfigurieren und automatisiert ausführen. Um das eigentliche Werkzeug hat sich mittlerweile ein reichhaltiges Ökosystem an Erweiterungen und Plug-ins entwickelt, ein Arsenal an Automatisierungslösungen für lästige Programmiertätigkeiten.

Grunt Plugins

5.625 Grunt-Plug-ins stehen aktuell auf der offiziellen Grunt-Seite bereit (Screenshot http://gruntjs.com/plugins).

Grunt 1.0.0

Der Sprung auf die Major-Version zeigt an, dass einige API-Änderungen vorgenommen wurden, die sich nicht mehr unbedingt mit älteren Versionen vertragen. So gibt es beispielweise das Upgrade auf coffee-script 1.10.0, das bei der Nutzung der Sprache mit Plug-ins und Gruntfiles einige Breaking Changes mit sich bringen kann.

Eine der wichtigsten Änderungen dürfte auch darin liegen, dass grunt-cli nun als Teil von grunt installiert wird – die extra Anweisung npm install grunt-cli –g entfällt damit.

Grunt 1.0.0 hat gegenüber dem ersten Release-Kandidaten vom Februar 2016 nochmals einige Fixes erhalten. So werden asynchrone Callbacks nicht mehr mehrfach aufgerufen. Bei der Installation wird ein Grunt Binary generiert. Updates gab es auf Glob 7.0.x und cli ~1.2.0.

Mehr Details zu Grunt 1.0.0 halten die Release Notes bereit. Das neuerdings von der jQuery Foundation lizensierte Projekt kann über den Node.js Package Manager npm installiert werden.

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