Roman Roelofsen im Interview

„Web Components bauen die Mauern zwischen den Frameworks ab“
Keine Kommentare

Drei Fragen zu JavaScript: ECMAScript oder TypeScript, Hürden für Umsteiger und Trends in Sachen Web-Tech: Wir haben Roman Roelofsen gefragt, wie er zu diesen Themen steht. Seine Antworten gibt es im großen Experten-Check zu den JavaScript Days.

Entwickler: ECMAScript oder TypeScript: Was bevorzugst du (unter welchen Umständen)?

Roman Roelofsen: Da TypeScript auf ECMAScript aufbaut, fällt mir die Antwort leicht: TypeScript! Ohne die Typisierung und statischen Code-Analysen möchte ich keine Software mehr schreiben.

Entwickler: JavaScript wird häufig nicht als erste Programmiersprache erlernt. Wo liegt die größte Hürde für Entwickler, die aus anderen Sprache umsteigen wollen?

Roman Roelofsen: JavaScript hat als sehr kleine Sprache angefangen. Erst in den letzten Jahren wurde der Sprachumfang erweitert und Konzepte, die man von anderen Sprachen kennt, wurden nachträglich hinzugefügt. Leider verhalten diese sich im Detail oft anders, als man es von anderen Sprachen gewohnt ist und dies ist nicht sofort offensichtlich. Weiterhin verfügt JavaScript über eine extrem kleine Standardbibliothek. Funktionen, die in anderen Sprachen seit vielen Jahren gängig sind, müssen in JavaScript händisch über externe Bibliotheken hinzugefügt werden.

JavaScript Days 2019

JavaScript Testing in der Praxis (Teil 1 + 2)

mit Dominik Ehrenberg (Crosscan) und Sebastian Springer (MaibornWolff)

Fortgeschrittene schwarze Magie in TypeScript

mit Peter Kröner (‚Webtechnologie-Erklärbär‘)

Entwickler: Web Components, PWAs, Frameworks, Serverless, WebAssembly, Cross Platform und vieles mehr: Was ist für dich der zukunftsweisende Trend in der WebTech-Welt?

Roman Roelofsen: Web Components, da sie die Mauern zwischen den Frameworks (Angular, React & Co.) abbauen. Die Zielgruppe für Komponenten, die als Web Components ausgelieferten werden, ist viel größer. Letztlich wird damit das Ökosystem JavaScript deutlich gestärkt, da die Fragmentierung reduziert wird.

Roman Roelofsen verantwortet als Geschäftsführer die technische Ausrichtung der W11K GmbH. Er ist Experte für die Entwicklung datenbankgestützter Geschäftsanwendungen im Web-Umfeld und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Vorzügen der funktionalen Programmierung. Seine jahrelange Expertise in diesen Feldern gibt er in Open Source-Projekten, Fachartikeln und Konferenzbeiträgen wieder. Roman ist Co-Autor des Buches “Durchstarten mit Scala” und aktiver Open Source-Committer.
Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse den ersten Kommentar!

avatar
400
  Subscribe  
Benachrichtige mich zu:
X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -