Neue Meteor-Version bringt Major-Updates für Node- und MongoDB-Versionen

Meteor 1.4 ist erschienen
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Gut vier Monate nach der Veröffentlichung der Vorgängerversion steht mit Meteor 1.4 nun eine neue Version der Open-Source-Plattform zum Erstellen von JavaScript-Apps für Web, Mobile und Desktop zur Verfügung. Im Vordergrund des Releases stehen dabei vor allem Major-Updates für die Node- und MongoDB-Versionen, die in Meteor zum Einsatz kommen.

Daneben liegt der Fokus von Meteor 1.4 vor allem auf der Verbesserung der Langzeit-Stabilität der Plattform und der weiteren Ausrichtung von Meteor auf das gesamte JavaScript-Ökosystem, sodass eine noch engere Zusammenarbeit mit der Community möglich wird. Im Meteor-Blog hat Zoltan Olah die Highlights der neuen Meteor-Version vorgestellt.

Meteor 1.4: das ist neu

Meteor 1.4 bringt zahlreiche Verbesserungen für die Plattform mit sich, die unter anderem zu einem flexibleren und Community-orientierteren Release-Prozess beitragen sollen. Im Vordergrund der neuen Version stehen vor allem Major-Updates für Node und MongoDB.

So wurde die genutzte Node-Version von v0.10.46 auf v4.4.7 aktualisiert. Damit setzt Meteor nun auf die aktuelle Long-Term-Support-Version von Node.js, die noch bis April 2018 mit Maintenance-Updates versorgt werden soll. Ebenso wurden einige Änderungen an dem Tool vorgenommen, die künftige Node-Updates vereinfachen sollen.

Zudem wurde der Umgang mit Binary-Package-Builds überarbeitet: Künftig müssen Entwickler, die von Community-Packages mit Binary Dependencies abhängig sind, eine Compiler-Toolchain auf ihren Entwicklungs- und Build-Machines installieren. Package-Autoren müssen dagegen nicht länger Build-Packages für jede Zielarchitektur erstellen. Mehr Informationen dazu finden sich im Migration-Guide, in dem einige der Breaking Changes in Meteor 1.4 näher erklärt werden.

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Auch die in Meteor genutzte Version von MongoDB erhält in Meteor 1.4 ein Update. Statt Version 2.6.7 wird hier nun Version 3.2.6 genutzt; zudem kommt auch eine aktualisierte Version des Drivers zum Einsatz. Künftig nutzt die Development-Datenbank automatisch die WiredTiger-Storage-Engine, allerdings kann auch – falls nötig – weiterhin über die alte MMAPv1-Engine eine Datenbank-Verbindung hergestellt werden. Ebenso können nun zusätzliche Verbindungsoptionen über den Mongo-Driver übertragen werden, indem Mongo.setConnectionOptions(options) aufgerufen wird.

Neu ist auch, dass Entwickler jetzt aktualisierte Versionen von Core-Packages nutzen können, ohne auf eine neue Meteor-Version warten zu müssen. Das heißt, dass Core-Packages künftig auch getrennt von Meteor selbst veröffentlicht werden können; ebenso können Teile von Meteor-Packages so leichter zu npm übertragen werden, was den gesamten Update-Prozess vereinfacht.

Der Blick in die Zukunft

Bereits jetzt arbeitet das Entwickler-Team am ersten Maintenance-Update für Meteor 1.4. Dabei will man sich vor allem auf wichtige Performance-Verbesserungen wie etwa eine schnellere Package-Extraction und das Rebuilding von einzelnen Dateinen konzentrieren. Außerdem sollen weitere Verbesserungen basierend auf dem Update zu Node 4 vorgenommen werden.

In der nächsten Minor-Version der Plattform, Meteor 1.5, soll darüber hinaus der neue GraphQL-basierte Daten-Stack Apollo integriert werden. Ebenso soll mithilfe von Apollo und GraphQL SQL-Support in Meteor eingeführt werden.


Mehr Informationen zu den Neuerungen in Meteor 1.4 bietet der oben genannte Blogpost; die neue Version steht auf der Produktwebsite zum Download zur Verfügung.

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