Außerdem: Performance-Verbesserungen, Support von Typescript, Maven und CocoaPods, etc.

NativeScript erscheint in Version 2.0 mit Angular 2-Support
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Mit NativeScript lassen sich native Mobile-Apps für Apple iOS und Google Android in JavasScript schreiben, indem direkt auf die nativen APIs der jeweiligen Plattform zugegriffen wird. Jetzt ist NativeScript in Version 2.0 erschienen und will vor allem mit stärkerer Angular 2-Integration punkten. Ein Webinar am 17. Mai soll die Details dazu näher vorstellen.

Nicht ohne Stolz hat Valio Stoychev, Product Manager bei Telerik, auf dem Blog der OpenSource-Plattform das Erscheinen von NativeScript 2.0 angekündigt. Mit dem Framework lassen sich performante MobileApps gleichzeitig für Android und iOS schreiben, ohne dass auf Cross Compiling zurückgegriffen werden muss. Neben einer ganze Reihe von Updates sticht insbesondere die Integration mit dem kurz vor der Vollendung stehenden Angular 2 heraus. Ein Webinar soll tiefere Einblicke dazu bieten.

NativeScript und Angular 2

Laut Release-Post arbeitet das NativeScript-Team schon seit einem Jahr mit dem Angular-Team an einer Angular 2-Integration, die jetzt mit dem aktuellen Update in einer Betaversion ausgeliefert wird. Das von Google entwickelte OpenSource-Framework für Single Page-Webanwendungen soll NativeScript-Entwickler in die Lage versetzen, eine geteilte Codebasis nicht nur für native iOS- und Android-Apps, sondern auch für WebApps verwenden zu können. Damit würde sich der Arbeitsaufwand bei der App-Entwicklung nochmals verkleinern, ebenso wie das benötigte Skillset.

Einen detaillierten Überblick über die Funktionsweise der Angular-Integration von NativeScript findet sich in einem Blogpost von Nathan Walker. Außerdem ist bereits ein Tutorial in der Dokumentation von NativeScript vorhanden.

Weitere Aspekte

Auch an der Performance hat man gearbeitet. Das neue Release enthält ein „experimentelles Feature“, das die Ladezeiten von Android-Apps erheblich beschleunigen soll. Dazu wird der gesamte Programmcode in eine einzige Datei verfrachtet und so in die virtuelle Maschine geladen. Man erwartet sich davon bis zu einer Sekunde Performance-Gewinn.

Desweiteren unterstützt NativeScript jetzt TypeScript, die JavaScript ergänzende Programmiersprache von Microsoft, sowie den Open Source-Editor Visual Studio Code. Zur Entwicklung von NativeScript nutzt das Team ebenfalls TypeScript. Außerdem versprechen die Macher besseren CSS-Support und die Unterstützung Repositories für native Libraries von anderen Anbietern, namentlich von CocoaPods, einem Tool zum Management von Abhängigkeiten, und von Maven, einem Build-Management-Tool.

Native Mobile Apps – das Webinar

In der Theorie klingt das alles natürlich schon einmal sehr überzeugend – wie das alles in der Praxis aussehen soll, will ein Webinar erklären: Use Angular and NativeScript to build native mobile app. No Web Views.

Darin, so das Versprechen, wollen Burk Holland und TJ VanToll von Telerik zusammen mit John Papa von Google zeigen, wie sich mit Hilfe von Angular und NativeScript vollwertige und native Mobile-Applikationen entwickeln lassen, die butterweiche Animationen mit 60 FPS bieten.

Das Webinar wird am 17. Mai um 17:00 Uhr deutscher Zeit stattfinden (11:00 am ET); die Anmeldung ist ab sofort möglich.

Ausblick

Für die nächste Zeit haben sie die NativeScript-Macher weitere große Ziele gesetzt. Zuerst möchte man daran arbeiten, einem Wunsch der Community nachkommen, nämlich den Windows-Support zu verbessern. Außerdem soll Entwicklern die Möglichkeit gegeben werden, an mehreren Threads zu arbeiten (Multi-Threading). Überhaupt plant man die Developer Experience zu verbessern, etwa durch anpassbare Optik und einige Performance-Upgrades, etwa hinsichtlich der Hot-Reload-Funktionalität.

Aufmacherbild: © 2016 Telerik AD, nativescript.org

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