Neuerungen an Frames, Model Views und UI Components

NativeScript 4.0: Mehr Flexibilität für Entwickler
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NativeScript 4.0 ist da. Geändert hat sich einiges: Jede View kann jetzt als Root einer Anwendung genutzt werden, außerdem gibt es Neuerungen bei den Frames und Model Views. Insgesamt bietet NativeScript 4 mehr Freiheiten für Entwickler als die Vorgängerversion.

Im Dezember erschien NativeScript 3.0, jetzt ist bereits Version 4 da. In der Zwischenzeit war das NativeScript-Team fleißig: Das neue Release bringt zahlreiche Änderungen und Features mit, die sowohl den Kern des Frameworks als auch das Tooling betreffen. Im Bereich des Framework-Cores wurde dabei unter anderem an der Root View gearbeitet. Bislang musste immer ein Frame als Root einer Anwendung verwendet werden, jetzt können aber auch Views dafür definiert werden.

NativeScript 4: Flexible Frames

Neu ist außerdem eine flexiblere Frame Composition. Die Frame View kann nun flexibler eingesetzt werden, auch ist es jetzt möglich, mehr als ein Frame in einer App zu verwenden und diese auf verschiedene Arten zu referenzieren. Die showModal-Methode gehört nun zur View Component und kann damit für so ziemlich alles genutzt werden. Diese Änderung kann anhand einer Beispielapp getestet werden, die via GitHub verfügbar ist.

Im Bereich des User Interface wurde außerdem das bisherige Plugin in von einander unabhängige Komponenten unterteilt. Zuvor war das NativeScript UI als monolithisches Plugin verfügbar. Jetzt stehen sieben separate Komponenten kostenlos zum Download bereit, die für verschiedene UI-Elemente genutzt werden können: AutoComplete, Calendar, Chart, DataForm, Gauge, ListView, SideDrawer. Alle Informationen zu den neuen Professional Components für das User Interface können den separaten Release Notes zum Projekt entnommen werden.

Neue Tools für NativeScript 4.0

Im Bereich des Toolings ist neu, dass nun ein eigener Pfad zum Anwendungsordner und dem App_Resources-Ordner konfiguriert werden kann. Außerdem können Icons und Splash Screens nun auf Grundlage einzelner, selbst gewählter Bilder generiert werden. Dafür steht der neue resources generate Befehl zur Verfügung.

LiveSync für Webpack ist ebenfalls neu in NativeScript 4 verfügbar, genau wie die Option, Android-Anwendungen in NativeScript mit Android Studio zu öffnen und dort zu debuggen wie ein natives Android-Projekt. Im Bereich der Plugins wurden keine Breaking Changes zu Version 4.0 vorgenommen.

Genauere Infos zu diesen und einigen weiteren Änderungen hat Alexander Vakrilov im NativeScript-Blog zusammengetragen. Einen Überblick über alle Neuerungen an NativeScript 4.0 gibt es auf GitHub und in den Docs.

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