Kolumne: News.JS

News.JS: JavaScript ganz leicht, Karussells mit Glider.js bauen und Tensoren visualisieren
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Bewegung ist das große Thema unserer News.JS in dieser Woche: Mit Glider.js sliden Inhalte ganz elegant über den Bildschirm, mit TensorSpace.js lassen sich Tensoren in 3D und mit Bewegung bei der Arbeit beobachten. Außerdem geht es um ganz einfaches JavaScript – in 30 Sekunden oder auf dem CLI.

Willkommen in der bunten JavaScript-Welt! Das Ökosystem rund um ECMAScript, TypeScript und Co. ist groß und lebendig, ständig gibt es Neuigkeiten. Auch diese Woche stellen wir euch darum ein paar spannende Projekte vor, die uns diese Woche aufgefallen sind. Wie immer gilt: Die Auswahl ist rein subjektiv

Glider.js: Bewegung in die Website bringen

Braucht man noch eine Library für Karussells als Webdesign-Element? Ja, sagt der Entwickler von Glider.js, der frustriert von den zahlreichen Problemen war, die er mit anderen Lösungen hatte. Also hat er seine eigene gebaut – das ist ja nicht der schlechtes Umgang mit Frust. Glider.js hat eine gzipped-Größe von 2,3kb und kommt ohne Dependencies aus. Wer also auch schon mal von Karussell-Menüs frustriert war, könnte einen Blick darauf riskieren.

Tensoren beobachten: Der Blick ins digitale Gehirn

Machine Learning ist oft eher schwer nachzuvollziehen. Man kann sich zwar anlesen, was Tensoren sind oder wie TensorFlow funktioniert, aber so ein richtiges Bild davon, was während maschineller Lernprozesse passiert, ist schwer zu bekommen. Eine noch ganz junge und nagelneue Library möchte das nun ändern: TensorSpace.js wurde komplett in JavaScript geschrieben und steht derzeit als Version 0.1.1 auf GitHub zum Download bereit. Die GitHub-Seite beschreibt TensorSpace.js als 3D-Visualisierungs-Framework für neurale Netze. Das API soll Ähnlichkeit mit Keras haben. Visualisiert werden können bereits trainierte Modelle aus TensorFlow, Keras und TensorFlow.js. Was dann zu sehen ist: Die Schichten, die Daten, der Weg durch das digitale Gehirn und seinen Lernprozess. Faszinierend!

JavaScript in 30 Sekunden

Was tut der folgende Code?

const all = (arr, fn = Boolean) => arr.every(fn);

Laut der Website 30 Seconds of Code sollte das in 30 Sekunden oder weniger verständlich sein. In diesem Fall erklärt der Text zum Code, dass hier true ausgegeben wird, wenn die zugrunde liegende Funktion für alle Elemente in einer Sammlung true ausgibt, und false, wenn das nicht der Fall ist. Auch Beispiele bietet das Projekt an. In diesem Stil werden zahlreiche Codesnippets dargestellt, die auch als Package via npm bezogen werden können:

# With npm
npm install 30-seconds-of-code

# With yarn
yarn add 30-seconds-of-code

Versteht ihr alle Snippets in 30 Sekunden oder benötigt ihr die Beispiele dazu?

Pizza per CLI bestellen

Und wie sieht es mit dem Code für eine Pizzabestellung per CLI aus, ist auch dieser Code ganz leicht in 30 Sekunden zu verstehen? Eine solche App hat Antoni Kepinski auf GitHub veröffentlicht – eigentlich eine Art Chatbot, aber ohne all die komplizierten Libraries dahinter. Auch wird die Pizza-Bestellung per CLI natürlich nicht an den lokalen Lieferdienst versendet. Trotzdem zeigt die Anwendung aber auch, dass es nicht immer so kompliziert sein muss. Das gute, alte CLI tut es doch auch. Dieses Projekt kann mit folgendem Befehlt via npm bezogen werden: $ npm install –global pizza-cli

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