Schön, schöner, Prettier 2.0

Prettier 2.0 ist da: Neuerungen für CLI und Breaking Changes
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Prettier, der Code Formatter, ist in v2.0 erschienen. Wie es sich für ein Major Release gehört, bringt die Version zahlreiche Neuerungen mit. Darunter sind neue Features für die Code-Formatierung in JavaScript, ein Upgrade für TypeScript, News für das CLI und auch einige Breaking Changes.

Prettier 2.0 „2020“ ist da. Das Update für den Code Formatter umfasst eine große Menge neuer Features, die beispielsweise die bekanntesten Frameworks, sowie HTML, CSS und GraphQL betreffen. Die wichtigsten Neuerungen liegen aber auf den Gebieten des CLI sowie des Sprachsupports von JavaScript und TypeScript. Für letzteres lässt sich leicht zusammenfassen, was sich getan hat: Prettier unterstützt jetzt TypeScript 3.8 und damit alle dort neu eingeführten Syntax-Features.

Prettier 2.0: Neues fürs Code Formatting in JavaScript & TypeScript

Für JavaScript bringt das Release eine Änderung am Umgang mit Methoden-Ketten mit. Bislang wurden Ketten von drei oder mehr Methoden-Calls immer in einzelne Zeilen umgebrochen. Nun entscheiden Prettier anhand der Komplexität der Abfrage, ob das notwendig ist. Bei stark verschachtelten Objekten werden beispielsweise weiterhin Umbrüche eingefügt, bei einfachen Argumenten nicht. Auch wurden die bislang bestehenden Probleme mit dem Type Checking auf Basis von JSDocs behoben. Dafür verwendet das Tool nun createParenthesizedExpressions aus dem Babel-Parser; somit ist die Lösung weder mit dem TypeScript- noch mit dem Flow-Parser kompatibel.

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Am CLI hat das Prettier-Team ebenfalls gearbeitet: Der Umgang mit Globs wie dem * und den eckigen Klammern ist angepasst worden. Prettier versucht auch Globs in Zukunft zuerst als Dateinamen aufzulösen. Das ist unter Linux ja möglich. Nur dann, wenn keine entsprechende Datei vorliegt, behandelt das Tool den eingegebenen Wert als Glob. Daneben ist die Funktionsweise von prettier --write . ausgeweitet worden. Der Befehl umschließt im neuen Release alle unterstützten Dateien im aktuellen Directory und den untergeordneten.

Komma am Ende: Endlich Standard!

Zu den Breaking Changes gehört, dass Prettier nun Node 10 oder höher benötigt. Mit v2 hat sich das Team außerdem für einen großen Schritt entschieden: Bislang hat das Tool auf nachgestellte Kommata im JavaScript-Code verzichtet. Damit war es mit alten Browsern wie dem IE8 kompatibel, nicht jedoch auf der Höhe der Zeit. Seit einiger Zeit wurde dieser Syntaxstil darum optional unterstützt. Mit v2 ist das Komma am Ende der Zeile aber auch in Prettier zum Standard geworden. Wer dennoch gern drauf verzichten möchte, kann es aber deaktivieren.

Was sich für Angular, React, HTML, CSS, Flow, GraphQL und viele weitere Bereich von Prettier getan hat, kann dem Blogpost zum Release entnommen werden. Inzwischen steht außerdem nicht nur v2.0 bereit, sondern bereits v2.0.1, da sich ein kleiner Fehler in das Major Release eingeschlichen hatte.

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