Yannick Baron im Interview zu den JavaScript Days 2020

„Mit der Fülle an Operatoren in RxJS wird Entwicklern viel Arbeit abgenommen“
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Wie wird RxJS am häufigsten eingesetzt und welches Pattern ist dabei besonders nützlich? Yannick Baron wird auf den JavaScript Days über das Tool sprechen und hat diese Fragen bereits im Vorfeld beantwortet.

Was ist das Feature von RxJS, das am häufigsten verwendet wird?

Yannick Baron: Es ist meiner Meinung nach schwer, bei RxJS von einzelnen Features zu reden. Das Erstellen von Observables oder die Nutzung der über 100 Operatoren und das Modellieren von Datenflüssen ist, was RxJS in seiner Gesamtheit ausmacht. RxJS stellt uns einen einheitlichen Weg zur Verfügung, verschiedene Formen von Asynchronität zu handhaben, was uns beim täglichen Erstellen unserer reaktiven Applikationen unterstützt.

Wo beginnen die Unsicherheiten im Umgang mit RxJS – und warum?

Baron: RxJS ist mehr als nur eine Library, die man in sein Projekt einbindet und verwendet. Rx in der einfachsten Form implementiert das Observable-Pattern, eine Technik im Softwaredesign. Neulinge sind nicht nur überwältigt von der großen Anzahl an Operatoren. Sie sind noch nicht vertraut mit dem Konzept reaktiver Programmierung und Streams und wie weit man sich dieses Konzept zu nutze machen kann, um auch komplexere Datenflüsse zu beschreiben.

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Gibt es ein bestimmtes Pattern, das du für die Arbeit mit RxJS empfehlen kannst?

Baron: Ich empfehle, die Datenströme so zu kombinieren und zu modellieren, dass der Wert, der am Ende durch den Stream läuft, alle Informationen enthält, die ich brauche. Somit erzeuge ich einen einfachen, vorhersehbaren Datenfluss ohne Seiteneffekte. Das hat auch den Vorteil, dass ich im Falle von Angular das Subscriben und Unsubscriben der Async-Pipe überlassen kann.

Was ist das wichtigste Take-away aus deinem Workshop?

Baron: Ich hoffe, dass mein Workshop motiviert, sich mit Rx zu beschäftigen und es ausgiebig in Projekten zu nutzen. Mit der Fülle an Operatoren wird Entwicklern viel Arbeit abgenommen. Wenn alles modelliert ist und einfach „klickt“, ist das immer ein gutes Gefühl. RxJS ist ein weiteres Tool im Toolbelt der modernen Webentwicklung, und je mehr man es versteht, desto mehr kann man auch davon profitieren.

Im Interview: Yannick Baron
Nach seinem Master in der Informatik hat Yannick Baron sich nach Tokyo (JP) begeben, wo er 3 Jahre lang als Software Engineer tätig war. Seit 2016 ist er wieder zurück und hat nun bei der Thinktecture AG sein zu Hause gefunden. Hier unterstützt er eine Vielzahl von Projektteams bei der Realisierung Ihrer Ideen, vorallem im Bereich moderner Webentwicklung. Gerne teilt er seine Expertise aus Jahren in der Industrie und greift dabei auch auf seine Erfahrung von über 15 Jahren mit Software und Technologie zurück.
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