Auswertung der Umfrage zur Lage von JavaScript

The State of JavaScript – CSS-Tools
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The State of JavaScript – die Auswertung zur bislang wohl umfangreichsten Umfrage im JavaScript-Ökosystem ist beendet. Heraus kam ein interessantes Bild über das JavaScript-Umfeld und seine Entwickler – von der Meinung, JavaScript sei eine moderne, verlässliche Sprache bis hin zu der Meinung, dass es sich bei JavaScript um die Hölle auf Erden handele ist alles vertreten. Im fünften Teil beschäftigen wir uns mit den CSS-Tools.

An der Umfrage „The State of JavaScript“ nahmen über 9.000 Entwickler teil, die insgesamt 89 Fragen zum JavaScript-Umfeld beantworteten. Mit diesem Survey möchte Ersteller Sacha Greif dabei helfen, das komplexe und sich stetig verändernde JavaScript-Ökosystem besser zu verstehen. In den ersten Teilen der Serie warfen wir bereits einen Blick auf State ManagementAPI-Layer, Full-Stack Frameworks und Testing Frameworks. Jetzt wollen wir uns näher mit CSS-Tools beschäftigen.

JavaScript: CSS-Tools

Auch wenn CSS eigentlich recht wenig mit JavaScript gemein hat, kommen sich die beiden dank der Beliebtheit von benutzerseitigen JavaScript-Frameworks immer näher. Und genau wie JavaScript herrscht auch bei CSS ein großes Durcheinander: Es existieren so viele verschiedene Arten von CSS-Frameworks oder -Präprozessoren, die die Möglichkeiten von Standard-CSS (Plain CSS) erweitern. SASS, LESS und CSS-Module sind nur einige Beispiele für solche Tools.

Die am häufigsten genannten CSS-Tools sind Plain CSS, SASS/SCSS, LESS, CSS-Module und Aphrodite. Bekannt sind vor allem die ersten drei im JavaScript-Umfeld: Alle kommen auf einen Bekanntheitsgrad von 99 Prozent. CSS Modules kennen immerhin noch 75 Prozent, während Aphrodite nur 12 Prozent der Befragten bekannt ist.

Write solid JavaScript Code with TypeScript

mit Thomas Claudius Huber (Trivadis Services AG)

Unlock the Power of JavaScript Decorators

mit Nir Kaufman (500Tech)

JavaScript Days 2017

Architektur mit JavaScript

mit Golo Roden (the native web)

JavaScript Testing in der Praxis

mit Dominik Ehrenberg (crosscan) und Sebastian Springer (MaibornWolff)

Ein spannender Punkt ist das Interesse an den CSS-Tools: Während 62 Prozent der befragten Entwickler nicht an Plain CSS interessiert sind, wollen sich aber 83 Prozent gerne einmal mit CSS-Modulen auseinandersetzen. Für SASS/SCSS interessieren sich 63 Prozent, Aphrodite kommt trotz des geringen Bekanntheitsgrads auf ein Interesse von 55 Prozent. LESS ist scheinbar für Entwickler aus dem JavaScript-Umfeld genauso uninteressant wie Plain CSS (33 Prozent zeigen Interesse).

Mit der Zufriedenheit ist das ja immer so eine Sache… SASS/SCSS und CSS-Module kommen auf den beeindruckenden Wert von 91 respektive 93 Prozent Zufriedenheit. Entwickler, die bereits Plain CSS einsetzen, würden das zu 76 Prozent wieder tun. Auch Aphrodite kommt auf eine Zufriedenheitsrate von 74 Prozent, während LESS nur 59 Prozent seiner Anwender glücklich macht.

Interesse an und Zufriedenheit mit den verschiedenen CSS-Tools, Quelle: http://stateofjs.com/2016/css/

Interesse an und Zufriedenheit mit den verschiedenen CSS-Tools, Quelle: http://stateofjs.com/2016/css/

Es zeigt sich also, dass bei SASS/SCSS und Plain CSS zwar eine gleich hohe Adaptionsrate vorliegt, Nutzer von SASS/SCSS und CSS-Modulen aber wesentlich zufriedener sind als die anderer CSS-Tools. Interessanterweise findet sich auch ein Zusammenhang zwischen der Verwendung von Plain CSS und JavaScript-Frameworks: User von Plain CSS setzen viel seltener ein JavaScript-Framework ein, während SASS-Nutzer eher einmal auf ein solches zurückgreifen.

In puncto allgemeine Zufriedenheit mit CSS-Tools erreichen diese auf einer Skala von 1-5 einen Wert von 3,75.

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