Finale Version von TypeScript 2.0 mit neuen Features

TypeScript 2.0 ist da
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Rund drei Wochen nach dem Release von TypeScript 2.0 RC steht jetzt die finale Version zur Verfügung: TypeScript 2.0 ist erschienen. Mit im Gepäck sind einige neue Features, die die TypeScript- an die ECMAScript-Entwicklung angleichen, breite Unterstützung für JavaScript-Libraries und -Tools bieten sowie die Produktivität verbessern sollen.

Bereits die Beta und der Release Candidate von TypeScript 2.0 warteten mit vielen Features auf, die auch in der finalen Version vertreten sind. Dazu zählen zum Beispiel Tagged Unions, neue Literal Types und verbesserter Support für die tsconfig.json-Datei.

Daniel Rosenwasser, Program Manager bei TypeScript, stellt via Blogpost aber noch einmal die wichtigsten Neuerungen vor.

TypeScript 2.0 – das steckt drin

TypeScript 2.0 bringt eine starke Annäherung an ECMAScript-Spezifikationen, außerdem werden JavaScript-Bibliotheken und -Tools umfangreich unterstützt. Auf diese Weise soll die Programmiersprache in allen großen Editoren eine gute „Editing Experience“ bieten:

[…] all of which come together to provide an even more productive and scalable JavaScript development experience.

Zu den Highlights von TypeScript 2.0 zählt unter anderem die vereinfachte Akquisition von Deklarationsdateien (.d.ts). Das Erhalten und Verwenden ebendieser läuft ab sofort via npm: Um etwa Deklarationen für eine Library wie lodash zu erhalten, führt man den Befehl npm install -s @types/lodash aus. Dieser installiert das scoped Package @types/lodash, das TypeScript 2.0 beim Import von lodash automatisch referenziert. Zusätzliche Tools werden also nicht benötigt und die .d.ts-Dateien bleiben gemeinsam mit den anderen Dependencies in package.json.

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Auch bei den Non-nullable Types wurde ordentlich geschraubt: Denn null und undefined zählen zu den häufigsten Fehlerquellen in JavaScript. Vor dem Release von TypeScript 2.0 befanden sich diese in der Domain jedes Types, was oft für Probleme sorgte. Dank der neuen --strictNullChecks-Flag wird nun explizit zwischen number und string unterschieden, sodass nicht aus Versehen etwas nullable wird.

Kontrollflussanalyse gibt es in TypeScript zwar schon seit Version 1.8, doch jetzt wurde diese noch einmal ordentlich überarbeitet: Denn der Support für den Umgang mit nullable Types wird erst durch Änderungen in der Art und Weise, wie Types nachverfolgt werden, möglich. Deshalb wird Kontrollflussanalyse ab sofort eingesetzt, um besser zu verstehen, welchen Status ein Type an einem bestimmten Punkt einnehmen muss. Damit können Probleme frühzeitig entdeckt und so das Debugging verkürzt werden.

Des Weiteren wurde der readonly-Modifier eingeführt, der unveränderliches Programmieren vereinfachen soll: Properties können jetzt als read-only ausgezeichnet werden.

Ausführliche Informationen zu allen Änderungen bieten der zugehörige Blogpost sowie das TypeScript-Wiki. TypeScript 2.0 kann via Visual Studio 2015, Visual Studio Code oder npm installiert werden.

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