Neue TypeScript-Version kommt mit Downlevel async/await und verbesserter Inference

TypeScript 2.1 final erschienen
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Rund einen Monat nach der Veröffentlichung des Release Candidates von TypeScript 2.1 steht die neue TypeScript-Version nun final zur Verfügung. Sie bringt eine Reihe Neuerungen und Verbesserungen mit – darunter zum Beispiel downlevel async/await, eine verbesserte Inference und die Implementierung von object rest & spread.

Bereits in der Ankündigung zum Release Candidate von TypeScript 2.1 hatte das Entwickler-Team hinter TypeScript einige der neuen Features ausführlich vorgestellt. Dazu gehört insbesondere die Verbesserung des Supports für async/await – einem neuen ECMAScript-2017-Feature, das unter anderem das Schreiben und Maintainen von asynchronem Code vereinfachen soll. So kann ab TypeScript 2.1 async/await genutzt und auch für ältere ECMAScript-Versionen wie ES3 oder ES5 angewandt werden.

Das ist aber längst nicht alles, was die neue TypeScript-Version zu bieten hat. Im TypeScript-Blog hat Daniel Rosenwasser einige der Highlights vorgestellt.

Neues in TypeScript 2.1

Die neue Version des JavaScript-Supersets bringt eine ganze Reihe neuer Features und Verbesserungen mit. Besonders glücklich ist man über die Implementierung von object rest & spread – einem neuen ES17-Feature, das das teilweise Kopieren, Verschmelzen und Aufteilen von Objekten vereinfachen soll. In Libraries wie Redux wird dieses Feature bereits genutzt; nun steht es auch in der neuen TypeScript-Version zur Verfügung.

Neu sind auch der keyof-Operator und Mapped Types. Vor allem letztere sind überaus nützlich, denn es müssen nicht länger neue Varianten von bestehenden Typen erstellt werden. Dazu sagt Rosenwasser:

Mapped types are produced by taking a union of literal types, and computing a set of properties for a new object type.

Ebenso bringt TypeScript 2.1 mit Partial und Readonly zwei neue Typen mit; außerdem stehen mit Record und Pick zwei weitere neue Utility-Types zur Verfügung. Auch der Import wurde in der neuen Sprachversion deutlich vereinfacht. So gab TypeScript beim Importieren von Packages häufig eine Fehlermeldung aus, selbst wenn das fragliche Package bereits installiert wurde. Nun können User alle installierten Packages problemlos nutzen, sind dabei allerdings zur Vorsicht aufgerufen: TypeScript nimmt automatisch an, dass das Package über den Type any verfügt –„meaning you can do anything with it“, so Rosenwasser.

Darüber hinaus bringt die neue TypeScript-Version noch eine Reihe weiterer nützlicher Verbesserungen sowie umfassende Bug-Fixes mit. Alle Änderungen lassen sich im TypeScript-Wiki nachlesen; TypeScript 2.1 kann über NuGet oder npm installiert werden. Alternativ ist auch die Installation mithilfe des TypeScript 2.1 Installer for Visual Studio 2015 möglich.

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