Neue TypeScript-Version bringt viele neue Features

TypeScript 2.3 ist erschienen
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Rund drei Wochen nach der Veröffentlichung des Release Candidates von TypeScript 2.3 steht die neue TypeScript-Version final zur Verfügung – und bringt eine Reihe neuer Features mit!

Bereits im Release Candidate von TypeScript 2.3 wurden viele der neuen Features implementiert. Dazu gehört etwa die neue --strict-Option sowie Support für async-Generators und async-Iterators. Im TypeScript-Blog hat Daniel Rosenwasser nun die Highlights der finalen Version von TypeScript 2.3 vorgestellt – und die können sich sehen lassen!

Neue Checking-Modes und mehr: Neues in TypeScript 2.3

Zu den Neuerungen in TypeScript 2.3 zählen etwa neue Möglichkeiten zum Type-Checking in JavaScript-Dateien. Schon seit einiger Zeit bietet TypeScript die Option, nach und nach Dateien mithilfe des --allowJS-Flags von JavaScript zu TypeScript zu migrieren.

In TypeScript wird nun eine neue experimentelle Variante des Überprüfens von .js-Dateien eingeführt. Dieser neue Checking-Modus nutzt Kommentare, um Typen auf reguläre JavaScript-Declarations zu spezifizieren. Der Vorteil daran: Diese Kommentare sind komplett optional; zudem bleibt der Code weiterhin ausführbar und muss nicht erst umgewandelt werden.

Außerdem bringt die neue TypeScript-Version ein Language Server Plugin API mit, das die bekannte Editing-Experience im JavaScript-Superset erweitert. Ebenso stehen ab sofort Default-Type-Argumente zur Verfügung. Beispielsweise kann ab TypeScript 2.3 React.Components folgendermaßen deklariert werden:

class Component<P, S> {
    // ...
}

Das heißt, so sagt Rosenwasser im TypeScript-Blog, dass beim Schreiben von Component<FooProps> jedes Mal auch implizit Component<FooProps, object> geschrieben wird. Beachtet werden sollte dabei aber, dass der Default eines Type-Parameters nicht zwingend der gleiche sein muss wie dessen Constraint.

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Generator und async-Generator-Support

In früheren Versionen bot TypeScript keinen Support für das Kompilieren von Generators oder die Arbeit mit Iterators. Beides wird nun jedoch ab TypeScript 2.3 unterstützt; zudem bringt die neue Sprachversion auch Unterstützung für die in ECMAScript 2017 eingeführten async-Generators und async-Iterators mit.

Dabei handelt es sich aktuell um ein Opt-in-Feature bei der Nutzung des --downlevelIteration-Flags. Das Feature verbessert damit den ECMAScript-Support von TypeScript deutlich – insbesondere, wenn es um das Targeting älterer Versionen geht. Zudem arbeitet TypeScript nun besser mit Libraries wie redux-saga zusammen.

Einfacherer Projektstart

Auch der Projektstart soll mit der neuen Sprachversion erleichtert werden. Dafür wurden ebenfalls eine Reihe Verbesserungen implementiert, etwa beim --help– und --init-Output. Außerdem wurde das neue --strict-Flag hinzugefügt, das etwa die folgenden Einstellungen aktiviert:

  • --noImplicitAny
  • --strictNullChecks
  • --noImplicitThis
  • --alwaysStrict

Alle Änderungen lassen sich im oben genannten Blogpost sowie auf der What’s-New-Seite nachlesen. TypeScript steht über NuGet sowie npm zur Installation zur Verfügung.

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