Der Weg von TypeScript führt zu JavaScript – Interview mit Thomas Claudius Huber

TypeScript ist der Türöffner für C#-Entwickler
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Die Beliebtheit von JavaScript steigt seit einigen Jahren rasant an. Inzwischen gibt es zahlreiche populäre Frameworks und Bibliotheken wie Angular, React oder Aurelia. Wir sprechen mit Thomas Claudius Huber über die Vorteile von TypeScript und warum er es JavaScript vorzieht.

Mit Node.js lässt sich JavaScript heutzutage serverseitig verwenden. Ob Web, Desktop oder Server, mit JavaScript kann man dadurch überall arbeiten. Mit TypeScript hat Microsoft den klassischen C#-Entwicklern einen Königsweg nach JavaScript gebahnt.

Von C# über TypeScript nach JavaScript

TypeScript ist für klassische .NET- und C#-Entwickler der Türöffner nach JavaScript. Es stellt eine Obermenge von JavaScript dar und erlaubt es, typisierten Code so zu schreiben, dass er in reines JavaScript übersetzt werden kann. Dabei werden auch unterschiedliche Versionen von JavaScript unterstützt, auch wenn die Entwickler rund um Anders Hejlsberg sich immer am aktuellsten Standard orientieren.

Da JavaScript eine dynamische Sprache ist, gibt es keine statische Typisierung von Variablen. Die statische Typisierung, die von Sprachen wie C# oder Java bekannt ist, führt bei falschen Zuweisungen schon zu Compile-Fehlern, und nicht zu Fehlern, die erst zur Laufzeit auftreten. Das erleichtert die Arbeit am Code und ist eines der vielen Probleme, die durch TypeScript gelöst werden. JavaScript wird dadurch (wieder) zu einer modernen Programmiersprache. Inzwischen werden sogar große Unternehmenslösungen damit umgesetzt.

Ich würde heute alles mit TypeScript machen

Im Interview erklärt Thomas Claudius Huber, Trivadis AG, warum er inzwischen so weit ist, dass er alles, was heute JavaScript ist, mit TypeScript schreiben würde. Neben den Vorzügen der Typisierung und der Möglichkeit, seit der ECMAScript-Version 2015 wie gewohnt mit Klassen arbeiten zu können, lässt auch das Tooling rund um TypeScript kaum Wünsche offen. In jedem gängigen Editor vom große Visual Studio, dem schlanken Visual Studio Code von Microsoft oder auch WebStorm von JetBrains. In jedem dieser Tools finden Entwickler eine stetig verbesserte Unterstützung beim Schreiben von TypeScript-Code. So kann man passend zu den jeweiligen Projekten, eigenen Vorlieben und Erfahrung ein effizientes Toolset zusammenstellen.

Darüber hinaus gibt es inzwischen zahlreiche Frameworks, wie Angular, Electron, Node.js und andere, mit denen man spezifische Probleme und Aufgaben lösen kann. Huber meint, dass es mit der Auswahl des Frameworks dabei eigentlich ganz ähnlich ist wie bei der Vorliebe für eine Automarke: Es gibt also objektive Kriterien, die passen müssen, aber es ist auch immer eine subjektive Entscheidung. Wie auch immer diese ausfällt, nach seiner Ansicht müssen moderne C#-Entwickler beide Welten beherrschen. Dann können sie je nach Projektanforderung client- oder serverseitig mit C# oder TypeScript oder einer Kombination aus beidem arbeiten. Dabei müssen sie sich aber auch daran gewöhnen, dass einige Sachen in TypeScript ähnlich sind wie in C#, aber doch auch anders – da muss man dann aufpassen.

Worauf man genau achten muss, erfahren Sie in zahlreichen Sessions und Workshops der BASTA! 2017. Eine Übersicht finden Sie auf dem JavaScript-Track.

Den umfassenden Workshop von Thomas Claudius Huber TypeScript-Workshop: Einführung von 0 auf 100 in einem Tag können Sie am 29.9.2017 besuchen.

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