Update enthält TypeScript-1.6-Support und Debugging-Verbesserungen

Visual Studio Code: Preview in Version 0.8.0 erschienen
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Visual Studio Code ist ab sofort in der Preview-Version 0.8.0 verfügbar. Das Update für Microsofts neuen Codeeditor enthält unter anderem Support für TypeScript 1.6, neue Themes und verbesserte Debugging-Features.

Mit Visual Studio Code bietet Microsoft einen Cross-Plattform-Codeeditor an, der für Windows, Linux und Mac OS X erhältlich ist. Programmcode kann damit weitestgehend unabhängig vom Betriebssystem optimiert werden. Derzeit ist der Codeeditor nur in der Preview erhältlich, aktuell in der Version 0.8.0. Welche Änderungen mit der neuen Version einhergehen, hat das Visual-Studio-Team via Blogpost zusammengefasst.

Neues Windows-Setup und umbenannter Settings-Ordner

Microsoft hat ein neues Installations- und Update-Framework für Windows adaptiert, das auf Inno Setup – einem von Jordan Russell und Martin Laan entwickelten Windows-Installer – basiert. Damit sollen diverse Probleme bei der Windows-Integration behoben und der Update-Prozess optimiert werden können.

Zudem wurde der .settings-Ordner in .vscode umbenannt. Der neue Name soll deutlich machen, dass es sich bei den Ordnerinhalten um VS Code spezifische Konfigurationen handelt. So sollen Konflikte mit anderen Entwicklungsumgebungen vorgebeugt werden, die ebenfalls den Ordnernamen .settings nutzen (beispielsweise Eclipse).

Der Ordner wird beim Update auf Version 0.8.0 automatisch umbenannt. Haben Nutzer Dateien im .settings-Ordner abgespeichert, erhalten sie anschließend direkt eine Benachrichtigung.

Zusätzliche Themes

Ab sofort können TextMate-Syntax-Color-Themes in Visual Studio Code verwendet werden. Diese stehen unter File | Preferences | Color Theme bereit. Mit einem der kommenden Releases sollen Anwender außerdem die Möglichkeit erhalten, die vorhandene Liste um eigene bevorzugte Themes zu erweitern.

Preview von Debug Console

Das Update enthält zudem eine Vorabversion von Debug Console, die die Evaluierung von Expessions vereinfachen soll. Die Konsole kann über das Open-Console-Action Fenster oder das Debug: Open Console-Action-Fenster in der Commmand-Palette geöffnet werden.

visual code

© Microsoft

TypeScript-Support

Visual Studio Code nutzt TypeScript 1.5 per Default. Wer eine neuere Version von TypeScript bevorzugt, kann jetzt manuell das typescript.tsdk-Setting definieren. Allerdings handelt es sich beim TypeScript-1.6-Support um ein experimentelles Feature, d.h. aktuell ist es zwar für Testzwecke verfügbar, noch steht aber nicht fest, ob es dauerhaft übernommen wird.

Bug-Fixes

Neben den genannten Neuerungen enthält das Update natürlich auch einige Fehlerbehebungen. Darunter:

  • 18617: C# IntelliSense suggestions only come up after error checking, making them slow over time
  • 17259: Cannot control installation location
  • 18603: Duplicate icon on Windows 10
  • 17159: Cannot open a file with spaces in its name from command line

Einen detaillierten Überblick über alle weiteren Änderungen bietet der Visual-Studio-Code-Blog.

Aufmacherbild: Vintage old quill pen von Shutterstock / Urheberrecht: BrAt82

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