Vue.js: Vue CLI 3 ist da

Vue CLI 3.0 veröffentlicht: Modulares Plugin-System und mehr
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Das Vue CLI 3.0 ist da und bringt zahlreiche Neuerungen und Veränderungen für Anwender von Vue.js mit. Das CLI wurde komplett umgeschrieben, baut nun auf Webpack 4 auf und bringt ein modulares Plugin-System mit. Was ist neu?

16 Beta-Versionen und zwölf Release Candidates: Jetzt ist das Vue CLI 3.0 fertig und bereit für den Einsatz in eigenen Projekten. Im Vergleich zu Version 2 gibt es jede Menge Neuerungen am CLI. Laut Evan You, Erfinder von Vue.js, wurden bei der Überarbeitung des Vue CLI vor allem zwei Ziele verfolgt: Der Konfigurationsaufwand sollte auch dann gering bleiben, wenn viele Tools per CLI miteinander kombiniert werden. Außerdem sei das Vue CLI 3.0 darauf ausgelegt, so viele Best Practices in die Toolchain zu integrieren wie möglich, jetzt und in Zukunft. Damit soll das CLI zum Standard für alle Vue-Apps gemacht werden, so You.

Vue CLI 3: Modulares Plugin-System

Eine der zentralen Neuerungen betrifft das Plugin-System. Bislang wurde hier mit vorgefertigten Templates gearbeitet, nun stehen einzelne Plugins zur Verfügung, die einen modularen Aufbau eigener Projekt-Setups mit der jeweils notwendigen Toolchain erlauben. Eigene Presets für den Projektaufbau können auf GitHub veröffentlicht und so für andere Entwickler verfügbar gemacht werden. Zu den optional integrierbaren Tools und Features zählen derzeit beispielswiese TypeScript, sowie ein Plugin für das Erstellen von PWAs und ESLint. Auch der Vue Router und VueX sind nun als Plugins über das Vue CLI beziehbar.

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Das Vue CLI 3.0 baut auf Webpack 4 auf und bringt einige vorkonfigurierte Features aus Webpack mit. Evan You benennt im Blogpost zum Release der neuen Version des CLI hier beispielsweise das Hot Module Replacement, Code Splitting, Tree-Shaking, Error Overlays und das effiziente Long-Term-Caching. Außerdem arbeitet das Vue CLI 3 mit Babel 7, sodass es das Transpiling zu ES2017 unterstützt, sowie erste Features von ES2018.

Die Highlights: Vue.js CLI 3.0

You benennt außerdem den Support für PostCSS und einige weitere Neuerungen als Highlights des Release. Zu diesen Highlights gehört unter anderem der Modern Mode, der native ES2017+-Bundles ausliefert und parallel Legacy-Versionen für ältere Browser erzeugt. Auch der Multi-Page-Mode gehört zu den Highlights, die You benennt. Damit können Apps mit multiplen HTML/JS-Entry-Points erzeugt werden. Build Targets, ein weiteres neues Feature, ermöglichen das Erstellen von Single-File-Components in Vue, die in einer Library oder nativen Web Component platziert werden.

Details zu den neuen Features können dem Blogpost zum Release von Evan You entnommen werden. Weitere Informationen gibt es im Changelog auf GitHub. Der Upgradeprozess wird in der Dokumentation beschrieben.

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