AJAX zeigt Gesicht

JavaServer Faces: Integrationsstrategien für AJAX
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Der AJAX-Ansatz verspricht die Entwicklung moderner Webanwendungen, die den Rich Clients einer „echten“ Desktop-Umgebung in nichts nachstehen. Die JavaServer-Faces-Technik verspricht durch die Bereitstellung serverseitiger GUI-Komponenten die Vereinfachung der Programmierung von Java-Weban-wendungen. Doch wie sieht es mit einer Kombination beider Techniken aus?

Zu den absoluten Hype-Themen des letzten Jahres gehört mit 100%iger Sicherheit Web 2.0 und die damit verbundene AJAX-Technik. Innerhalb der Java-Community wird AJAX häufig mit dem Thema JavaServer Faces (JSF) in Verbindung gebracht. Die diesjährige JavaOne Conference bestätigte diesen Trend deutlich. Mit JavaServer Faces steht ein durch den Java Community Process (JCP) geschaffener Standard für Java-Webanwendungen bereit (JavaServer Faces 1.0/1.1 und JavaServer Faces 1.2), der in die Java EE Version 5 integriert ist. Eine der wesentlichen Haupteigenschaften von JSF ist das integrierte Komponenten-Framework (Informationen zu JSF). Neben der Bereitstellung von standardisierten User-Interface-Komponenten ermöglicht es die Programmierung eigener wieder verwendbarer Komponenten für Java-Webanwendungen. Dieser Artikel stellt drei Strategien für die Implementierung von AJAX-basierten JSF-Komponenten vor, wobei primär die Integration im Vordergrund steht. Als durchgängiges Beispiel wird im Artikel ein Eingabefeld herangezogen, das eine automatische Vervollständigung von Benutzereingaben ermöglicht, indem es asynchron Daten vom Webserver lädt. Ein bekanntes Beispiel für eine solche Komponente ist Google Suggest. Die im Artikel verwendeten JavaScript-Bibliotheken stammen von Thomas Fuchs und werden bereits in verschiedenen Web-Frameworks, wie z.B. Ruby on Rails, eingesetzt.

Abb. 2: Der Eingabewert
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