Jenkins für PHP leicht gemacht
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Vor Kurzem gab es einigen Wirbel um das CI-System Hudson; besser gesagt um den Namen. Nach einer Umfrage in den Mailing-Listen wurde dann mit 214:14 Stimmen die Umbenennung beschlossen – aus Hudson wurde Jenkins. Die PHP-Gemeinde zeigt sich flexibel und bringt alles schnell und sauber auf einen aktuellen Stand.

Aller Anfang ist bekanntlich schwer; behauptet zumindest ein altes Sprichwort. Dass dem nicht so sein muss, beweist Volker Dusch in seinem Tutorial Setting up Jenkins for PHP Projects. Der neue Name des Projekts kam ihm übrigens gerade recht – so hatte er die Gelegenheit, seinen ursprünglichen Guide zu aktualisieren: So for me it was time to update the guide, especially because you now get even more features and nice graphs and some issues have been resolved. So geht er auf die Frage ein, wofür ein Continuous Integration Server wie Jenkins eigentlich gut ist; und kommt zu dem Schluss, dass sich die PHP-Welt in den letzten Jahren drastisch geändert hat. Viele Entwickler hätten aufgehört „nur zu programmieren“ und seien dazu übergegangen, „Software zu kreieren“. PHP wurde quasi erwachsen, wirklich große Projekte seien keine Seltenheit mehr.
Every time you commit, or push if you’re using git, to a repository it detects the change, gets the new version of the source, runs all your tests (and more if you tell it to) and notifies you if there was a problem.Volker Dusch, 2011
Das alles kann Jenkins. Und das Beste daran: in weniger als fünf Minuten, so Dusch, wäre die Installation abgeschlossen. It’s faster to install than to search for a „show demo“ link ! Danach geht er in die Installationsanleitung über, zeigt ein paar einfache Tests und gibt dem Leser damit alles an die Hand, was er oder sie benötigt, um mit Jenkins durchstarten zu können. Zum Einsatz kommt dabei übrigens auch ein Projekt von Sebastian Bergmann: Auf jenkins-php.org findet man ein Template, das den Entwicklern von PHP-Projekten einen Standard für den Umgang mit Jenkins-Jobs an die Hand geben soll. PHP nimmt einen immer wichtigeren Platz im professionellen Umfeld ein. Die Entwickler passen sich dem an, indem sie schnell auf Veränderungen reagieren und dafür Sorge tragen, dass sich unterstützende Systeme wie beispielsweise Jenkins leichter integrieren lassen. Eine spannende Phase, in der sich die Sprache gerade befindet.
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