jQuery 1.9 ist fertig, Weg frei für 2.0
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Nur vier Wochen nach der ersten Beta-Version ertönte heute der Startschuss für jQuery 1.9, dem DOM-Manipulations-Framework Nummer 1. Mit ihm wird der Weg in die Legacy-freie Nachfolgegeneration 2.0 geebnet,

Nur vier Wochen nach der ersten Beta-Version ertönte heute der Startschuss für jQuery 1.9, dem DOM-Manipulations-Framework Nummer 1. Mit ihm wird der Weg in die Legacy-freie Nachfolgegeneration 2.0 geebnet, denn die APIs der beiden Versionen sollen kompatibel bleiben. Jedoch fallen in Version 2.0 Teile weg, die der Kompatibilität mit Internet -Explorer-Versionen 6 bis 8 dienen. Wer sich an Version 2.0 ausprobieren möchte, der kann die ebenfalls heute veröffentlichte Beta-Version derselben testen.

Ein Novum, das mit der neuen Version zum ersten Mal erschienen ist, ist das Migrate-Plug-in, mit dem Ihr Eure Website auf Elemente abscannen könnt, die mit den neuen jQuery-Versionen nicht mehr funktionieren werden. Damit lässt sich die Nadel schneller aus dem Heuhaufen holen und die Migration gestaltet sich weit weniger umständlich. Dies war diesmal besonders nötig, da etliche alte Implementierungen über Bord geworfen oder refaktorisiert wurden. Die betroffenen APIs, Features und Funktionen sind im Migration Guide aufgeführt.

Als wichtigste neue Features werden der .css()-Property-Getter genannt, der Arrays von Selektoren annimmt und Objekte mit den Werten zurückgibt. CSS3-Selektoren wie :nth-last-of-type werden Browser-übergreifend unterstützt. Die neue .finish()-Methode beendet umgehend alle Animationen eines Elementes, wie dieser Blog-Eintrag zeigt. Source Maps werden ab sofort auch in Produktivsystemen mit den min.js-Releases unterstützt, was Debugging an dieser Stelle stark vereinfachen kann.

Eine längere Liste an Änderungen findet Ihr unter dem Blog-Post mit der Ankündigung.

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