jQuery Browser-Support – ein Blick in die Zukunft
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Microsoft stellt im April seinen Support für Windows XP ein. Welche Änderungen das für die jQuery-Community in puncto Browser-Support nach sich zieht, erläutert jetzt der offizielle jQuery-Blog. Zunächst

Microsoft stellt im April seinen Support für Windows XP ein. Welche Änderungen das für die jQuery-Community in puncto Browser-Support nach sich zieht, erläutert jetzt der offizielle jQuery-Blog. Zunächst gibt jQuery Core Lead und President Dave Methvin Entwarnung: Alle Browser, die jQuery-kompatibel sind, werden das auch für mindestens sechs weitere Monate bleiben.

Für die jQuery Core-Versionen 1.12 und 2.2, die im Laufe des Jahres veröffentlicht werden sollen, als auch für jQuery 1.13/2.3 werden folgende Ansagen gemacht:

jQuery 1.12: Diese Version wird die letzte sein, die Internet Explorer 6 und 7 unterstützt. Ab sofort werden für diese IE-Versionen Feature Requests oder Bug Fixes entgegen genommen. Lediglich ernsthafte Probleme werden im Rahmen von Patch Releases (z.B. 1.12.1) behoben. Und: jQuery 1.13 hat als Browser-Mindestanforderung den IE 8.

Dasselbe gilt für Opera 12.1x und Safari 5.1: keine Feature Requests oder Bug Fixes mehr, nur ernsthafte Regressionen werden mit Patch Releases behoben. 

Mit dem Release von jQuery 1.13 und 2.3 im Jahr 2015 werden für die Browser-Konformität spezifische Patches und Workarounds nicht mehr unterstützt. Dahinter steckt das Ziel, die Code-Basis zu vereinfachen. Vorsicht ist für all diejenigen geboten, die einen Paket-Manager benutzen, der das aktuellste jQuery Release lädt. Hier sollte man beachten, das die Upgrades auf 1.12 – 1.13 und 2.2 – 2.3 die Browser-Kompatibilität einschränken werden.

Zum Thema Support hat Methvin dann noch einige allgemeine Hinweise. Denn selbst wenn ein Browser offiziell supportet wird, bedeutet dies nicht, dass nicht trotzdem Bugs auftreten können – und dass diese nur durch unverhältnismäßig großen Aufwand gefixt werden können. Deswegen könne man nur fortlaufenden High-Quality-Support für die Browser und Umgebungen garantieren, für die permanent Unit Tests gefahren werden. Dennoch qird jQuery jetzt und in Zukunft, so Methvin, Dutzende von Browser-spezifischen Fixes enthalten, die das Browser-Verhalten normalisieren. 

Methvins Rat an Entwickler: Vor einem Upgrade auf eine kommende jQuery-Version sollte man herausfinden, welche Browser die Besucher der eigenen Webseite oder Web-Applikation benutzen und erst dann entscheiden. 

 

Aufmacherbild: raster illustration of dark blue shield with javascript sign, isolated Foto via Shutterstock / Urheberrecht: gdainti

 

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