Kätzchen Babys und ein Bunny – der Internet Explorer räumt mit alten Klischees auf
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In der neusten Kampagne für den Internet Explorer 9 räumt Microsoft mit alten Klischees auf, unter denen der Browser seit Jahren leidet. Egal ob man ein Kätzchen schüttelt, einem Baby Brennstoff gibt

In der neusten Kampagne für den Internet Explorer 9 räumt Microsoft mit alten Klischees auf, unter denen der Browser seit Jahren leidet. Egal ob man ein Kätzchen schüttelt, einem Baby Brennstoff gibt oder ein Bunny röntgt – auf unterhaltsame Art und Weise wird man hier davon überzeugt, dass der IE9 so einiges mehr kann, als man vielleicht vermutet hätte.

Kätzchen schütteln mit dem Internet Explorer 9
Kätzchen schütteln mit dem Internet Explorer 9
Klischee 1: „Geschwindigkeit und Leistung sind doch für die Katz“

Schüttelt man das abgebildete Kätzchen, bekommt man laut Microsoft einen Eindruck davon, wie schnell der Internet Explorer 9 wirklich sei. Genauso wie sich die Katze letztendlich zum Katzenroboter wandelt, soll auch der Internet Explorer eine echte High-Tech-Maschine sein, die mit hoher Geschwindigkeit arbeiten kann.

Das sei der neuen Chakra Engine zu verdanken, die verschiedene Ausführungsmodelle unterstützt und dabei eine hohe Ausführungsgeschwindigkeit bei möglichst minimaler Anfangsverzögerung ermöglicht. Sie kann JavaScript Code im Hintergrund durch einen zweiten CPU-Kern in Maschinencode übersetzen und dadurch die verfügbaren Hardware-Ressourcen besser ausnutzen.

Die Hardwarebeschleunigung erzeuge sogar bei grafisch aufwendigen Websites und Browserspielen einen schnelleren Seitenaufbau, egal ob als statisches HTML, SVG oder Canvas. Sie entlaste die CPU und reduziere den Stromverbrauch auf tragbaren Geräten.

Zuletzt trage auch der Add-on-Leistungsratgeber zur verbesserten Geschwindigkeit des Internet Explorer 9 bei. Er identifiziert nämlich langsame Browser Plug-ins bzw. Toolbars und deaktiviert sie auf Wunsch des Nutzers.

Babys mit Brennstoff versorgen mit dem Internet Explorer 9
Babys mit Brennstoff versorgen mit dem Internet Explorer 9
Klischee 2: „Die Sicherheitsfeatures stecken doch noch in den Kinderschuhen“

Das unter dieser Überschrift abgebildete Baby kann Phishing- und Cross-Scripting-Seiten verbrennen und ist damit gegen diese Art der Sicherheitsbedrohungen genauso effektiv wie angeblich der Internet Explorer 9. Damit versucht Microsoft das Klischee von Sicherheitsbedrohungen gegenüber anfälligen Browser zu widerlegen.

Der neue SmartScreen-Filter erkennt Phishingseiten und Malware, während der eingebaute Cross-Site-Scripting-Filter (XSS-Filter) gefährliche Scripts identifiziert und anschließend deaktiviert. Im Rahmen des Tracking-Schutzes gegen Datenmissbrauch kann der Nutzer außerdem in einer Liste genau festlegen, wer seine Online-Aktivitäten verfolgen darf. Der ActiveX-Filter blockiert indes ActiveX-Elemente, da diese leicht zum Sammeln jeglicher Daten missbraucht werden können.

Zur weiteren Sicherheit gibt es auch im IE9 natürlich wieder den InPrivate-Modus, der keinerlei Spuren auf dem Computer hinterlässt. Der Browserverlauf, temporäre Internetdateien, Formulardaten, Cookies, Benutzernamen und Kennwörter werden in diesem Modus nach beendeter Sitzung vollständig gelöscht.

Ein Bunny röntgen mit dem Internet Explorer 9
Ein Bunny röntgen mit dem Internet Explorer 9
Klischee 3: „Bei der Kompatibilität liegt der Hase im Pfeffer“

Röntgt man das abgebildete Bunny mit dem beigefügten Röntengerät, sieht man sein aufregendes Innenleben. Genauso wie in dem Häschen stecke auch so einiges im Internet Explorer 9 – so Microsoft.

Der IE9 unterstützt die neusten Webstandards CSS3 und HTML5. Mit CSS3 werden unter anderem 2D-Transformation, abgerundete Ecken, Alphatransparenz, das RGBA- und HLSL-Farbmodell und Schlagschatten möglich. HTML5 erlaubt die nahtlose Einbettung von Audio- und Videodateien, ganz ohne Plug-ins. Der Canvas-Tag bietet hier neue Gestaltungsmöglichkeiten, wobei gleichzeitig die Lesbarkeit für Entwickler, Web-Crawler und andere Systeme, die Websites automatisch durchsuchen, erhöht wird.

Das ECMAScript 5 ist ein Update für den JavaScript-Sprachenstandard und bringt eine erweiterte Funktions- und Objektbibliothek mit sich. Scalable Vector Graphics (SVG) nutzen wie HTML5 die Hardwarebeschleunigung und ermöglichen das Hinzufügen von Elementen jeglicher Größe zu Websites.

„The Browser You Loved to Hate“

Derzeit tut Microsoft so einiges, um das negative Image des Internet Explorers aufzupolieren und dessen Vorteile herauszustellen. Man denke nur einmal an die „The-Browser-You-Loved-to-Hate“-Kampagne, mit der sich Microsoft zwar selbst auf die Schippe nimmt, aber gleichzeitig auch betont, dass der IE9 ein voll funktionsfähiger und hochwertiger Browser sei.

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