Könnten die Netzbetreiber Updates für Windows Phone 7 blockieren
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Microsoft verspricht zentrale und einfache Updates für alle WP7-Smartphones. Doch die Netzbetreiber können dies scheinbar blockieren. Derweil löste der Verkaufsstart von Windows Phone 7 noch keine Begeisterungsstürme

Microsoft verspricht zentrale und einfache Updates für alle WP7-Smartphones. Doch die Netzbetreiber können dies scheinbar blockieren. Derweil löste der Verkaufsstart von Windows Phone 7 noch keine Begeisterungsstürme in den USA aus.

Eines der größeren Ärgernisse bei Smartphones mit Windows Mobile oder Android ist bisher die Praxis der Software-Updates. Diese können nicht einfach von Microsoft oder im falle von Android von Google direkt auf das Mobiltelefon gespielt werden, sondern nur über die jeweiligen Gerätehersteller oder Provider. Mit Windows Phone 7 will Microsoft den Update-Vorgang aber vereinfachen und zentralisieren: Sobald Microsoft ein Update freigegeben hat, könnte es auf die Smartphones gespielt werden, berichtet ZDNet.

Allerdings könnten die Netzbetreiber dieser Praxis im Weg stehen, denn die Provider können offenbar das Aufspielen solcher Updates verzögern und blockieren, wie aus einem Bericht von Ars Technica hervorgeht. Im Interesse der Netzbetreiber würde in erster Linie der Verkauf möglichst vieler Endgeräte stehen, weniger das Aktualisieren älterer Handsets.

Der Verkaufsstart von Windows Phone 7 in den USA wurde zudem von einige Kritikern als Flop gewertet, da am ersten Tag „nur“ 40.000 Smartphones verkauft wurden, während Android-Geräte und iPhones täglich auf das fünf- bis sechsfache kommen würden. PC World mahnt aber mehr Geduld an. Entscheidender wäre vielmehr die Frage, wann WP7 die Grenze von einer Millionen knacken kann. Wird Microsoft dafür länger als sechs Monate brauchen, sollte man sich eventuell Sorgen machen.

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