Kommunikation zwischen Entwicklern Benutzern und Management (Teil 2)
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Beispiele:

Ein Fehler wird in dem Bug-Tracker gemeldet. Hier wird der dafür zuständige Projektleiter informiert, um den Fehler einzuschätzen und die Reparatur an einen Entwickler weiterzuleiten.
Ein

Beispiele:

  • Ein Fehler wird in dem Bug-Tracker gemeldet. Hier wird der dafür zuständige Projektleiter informiert, um den Fehler einzuschätzen und die Reparatur an einen Entwickler weiterzuleiten.
  • Ein Fehler wird im Bug-Tracker als repariert gemeldet. Der Anwender, der den Fehler gemeldet hat, wird informiert.
  • Der Tester meldet den Fehler als getestet. Dann wird der Anwender, der den Fehler gemeldet hat, darüber informiert.
  • Ein automatischer Test schlägt bei einem automatisierten Build fehl. Hier wird der zuständige Entwickler unterrichtet.
  • Ein Build ist fehlgeschlagen. Hier funktioniert die Kommunikation hochautomatisiert. Ein Benutzer stellt seinen Code in das Sourcecodearchiv und wird informiert, wenn dieser an irgendeiner Stelle im Build zu Schwierigkeiten führt.
  • Ein neues Release ist fertiggestellt. Alle Benutzer werden informiert.

Es gibt eine Reihe von integrierten Collaboration-Plattformen, die alle notwendigen Anwendungen zu einem Paket geschnürt haben. Einige Beispiele hierfür:

SharePoint mit Visual Studio Team System 2008 Team Foundation Server von Microsoft: SharePoint integriert Web-2.0-Tools, wie Wiki und Blogs, mit einem Dokumentenmanagement, das sich nahtlos mit Microsoft Office Tools integriert. Hiermit lässt sich der Team Foundation Server kombinieren, um so ein ausgereiftes Application Lifecycle Management zu betreiben. Für die Entwicklung in der .NET-Welt ist diese Kombination eine ideale Lösung für Teams, die mit Microsoft Visual Studio 2008 arbeiten.

JAZZ/Rational Team Concert von IBM: JAZZ integriert Tools aus der IBM-Rational-Produktpalette, aber auch Anwendungen von Drittherstellern, zu einer einheitlichen Oberfläche. Rational Team Concert ist das Tool, das hier den Collaboration-Part übernimmt. Hier werden Projekte, Teams, WorkItems und Arbeitsabläufe verwaltet. Für den Entwickler ist hier die perfekte Einbindung in Eclipse als IDE besonders interessant.

CollabNet TeamForge von CollabNet Corporation: CollabNet TeamForge, vormals unter CollabNet SourceForge Enterprise auf dem Markt, ist eine komplett integrierte und offene ALM-Plattform mit einer Toolsuite für verteilt tätige Teams. Ob die Teammitglieder webbasiert arbeiten oder in eine IDE eingebunden sind, ist dabei egal. Die Anwendungen teilen sich ein zentrales Repository. Laut Hersteller ist so ist ein Produktivitätszuwachs von bis zu 50 % möglich, und Lizenz-, Administrations- und Rechnerkosten sollen so um bis zu 80 % schrumpfen.

Polarion von Polarion GmbH: Polarion ALM ist eine integrierte, browser- und Wiki-basierte Platform, die alle wesentlichen Aspekte des Application Lifecycle Managements vom Requirements, Change, Test und Configuration Management abdeckt. Für die Entwickler stehen Integrationen in MS Visual Studio und in die Eclipse IDE zur Verfügung. Damit kann in beiden Welten, Java und .NET, entwickelt werden.

CodeBeamer von Intland GmbH: CodeBeamer ist eine kollaborative Entwicklerplattform mit integriertem Kollaborations- und Application Lifecycle Management für verteilt arbeitende Softwareentwicklerteams. Interessant an CodeBeamer ist neben der Unterstützung von Subversion der Support für die verteilt arbeitenden Versionskontrollsysteme Mercurial und Git.

Neben den oben genannten integrierten Collaboration-Plattformen gibt es natürlich eine Menge von weiteren technischen Hilfsmitteln zur Kollaboration, wie die bekannten Werkzeuge der Firma Atlassian (JIRA, Confluence etc.) oder Tools, die zur Zusammenarbeit für spezielle Projektmanagementmethoden dienen, z. B. Agilo for Scrum von der Firma agile42, die sich auf die Zusammenarbeit in Scrum-Teams spezialisiert haben.

Uta Kapp arbeitet als freiberufliche IT-Beraterin und systemischer Coach. Mit einer Kombination aus Fachberatung und Prozessberatung für Softwareprojekte hilft sie Entwicklungsteams bei der Bewältigung der ständig steigenden Komplexität. Hier kommen die agile Softwareentwicklungsmethode Scrum und Organisationsaufstellungen zum Einsatz. Der Einsatz von Collaboration-Plattformen ist ein weiterer Schwerpunkt.

Jean Pierre Berchez ist Geschäftsführer der HLMC Events GmbH und beschäftigt sich seit mehr als 15 Jahren mit den Themen Projektmanagement, Software Engineering und objektorientierte Softwareentwicklung. In den letzten Jahren liegt sein Interesse insbesondere auf den Themengebieten agile Entwicklung mit Schwerpunkt Scrum sowie „Collaborative“ Software Development. Neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführer ist Jean Pierre Berchez auch als Lehrbeauftragter an den BAs Stuttgart und Heidenheim sowie an der Hochschule Liechtenstein für die Themen „Anforderungsmanagement“, „Scrum“ und „Collaborative Software Development“ tätig.

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