M2M-Kommunikation mit MQTT

Kuck mal, wer da spricht!
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Das Internet der Dinge ist in aller Munde. Dank günstigen Einplatinencomputern wie Raspberry Pi und Arduino ist es möglich, preiswerte Geräte z. B. für die Erhebung und Auswertung vonSensordaten über das Internet zu vernetzen. Grund genug, sich Paho, die Referenzimplementierung des MQTT-Protokolls zur Maschine-zu-Maschine-(M2M-)Kommunikation für Java, genauer anzusehen und in einem konkreten Anwendungsfall einzusetzen.

Der Begriff „Internet of Things“ wurde bereits 2009 von Kevin Ashton geprägt [1] und bezeichnet die Vernetzung von Dingen der realen Welt über das Internet oder geschlossene Netzwerke. Die Grundidee ist simpel: Physische Geräte können miteinander kommunizieren und so Daten untereinander austauschen oder gar gesteuert werden. Populär ist dieser Ansatz heute bereits bei der Erhebung von Sensordaten, die man dann über das Internet an interessierte Clients sendet. Diese Daten werden in der Folge meist aggregiert und für Menschen lesbar in Form von Diagrammen oder Statistiken aufbereitet. Die Anwendungsszenarien sind praktisch unbegrenzt. Stellen Sie sich vor, Ihr Wecker würde automatisch zehn Minuten später klingeln, da er benachrichtigt wird, dass Ihre Zugverbindung fünfzehn Minuten Verspätung hat. Gleichzeitig würde Ihre Kaffeemaschine sich automatisch auch zehn Minuten später einschalten, damit ihr Frühstückskaffee nicht kalt ist, bis Sie aufstehen. Klingt wie Zukunftsmusik? Das alles ist heute schon möglich.

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