Leichtere Arbeit an WordPress-Projekten mit PhpStorm
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Angesichts der sehr umfangreichen und verschachtelten WordPress-Code-Base ist der Einsatz einer guten IDE nicht nur der WordPress-Entwicklung zuträglich – sie ist auch fast unverzichtbar.

Eine der bekanntesten und beliebtesten IDEs auf dem Markt ist PhpStorm, das sich auch für die WordPress-Entwicklung einsetzen lässt. Mit PhpStorm 8 wurde der IDE darum der Support für WordPress hinzugefügt. Andrey Savchenko erklärt, wie sich PhpStorm für WordPress-Projekte einsetzen und optimieren lässt.

Einsatz von PhpStorm in WordPress-Projekten

PhpStorm lässt sich für eine Vielzahl von Projekten, darunter auch WordPress-Projekten einsetzen. Dafür sollte man sich zunächst mit der Suche und den diversen Hotkeys vertraut machen, etwa indem man sich einen Hotkey-Spickzettel ausdruckt oder das Key-Promoter-Plug-in installiert. Genauso gibt es Shortcuts, die den Entwicklungsprozess deutlich beschleunigen können.

Auch bei der Projekt-Organisation eines WordPress-Projekts in PhpStorm gibt es einige Dinge zu beachten, wenn es darum geht, wie welche Quellen eingefügt werden. So sind PhpStorm-Projekte in Ordnern organisiert; dabei bietet es sich an, möglichst wenige Ordner zu erstellen, denn größere Projekte sind meist deutlich langsamer und verursachen schneller Probleme, wenn mehrere Definitionen der gleichen Klassen auftauchen. Mit Scopes können zudem einzelne Teile des Projekts ausgewählt und unter einem willkürlichen Namen gruppiert werden.

PhpStorm unterstützt nativ mehrere Versions-Kontroll-Systeme, mit denen sich geänderter, hinzugefügter und gelöschter Code aufspüren lässt. Zudem bietet PhpStorm den Vorteil, dass es über Probleme mit dem Code informiert – und das sogar, ohne vorher individuelle Einstellungen vorzunehmen.

Allerdings kann die IDE mit einigen Coding-Style-Konfigurationen noch besser auf den Einsatz in WordPress-Projekten abgestimmt werden. Dazu gehört etwa auch der PHP CodeSniffer, mit dem Quellen auf ihre Konformität zu spezifischen Code-Standards überprüft und für den WordPress-Coding-Standard-Regeln definiert werden können.

Dies ist natürlich nur ein kleiner Einblick in die sehr ausführlichen Tipps und Techniken, die Andrey Savchenko beim Einsatz von PhpStorm für WordPress-Projekte nutzt. Deshalb lohnt sich ein Blick in seinen Artikel WordPress development in PhpStorm, der viele der angesprochenen Punkte detailliert erklärt. Damit dürfte dem Einsatz von PhpStorm für das nächste WordPress-Projekt jedenfalls nichts im Wege stehen.

Aufmacherbild: Picture of many small light bulbs equal big lightbulb von Shutterstock / Urheberrecht: Creativa Images

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