Ist Mac OS X wirklich so sicher, wie oft angenommen wird?

Mac Security – Ein Satz mit X
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Mac OS X ist sicher. Behauptet zumindest Apple. So sicher, dass man dort lange Zeit behauptete, Virenscanner seien überflüssig und Viren ein Windows-Problem. Dass das die Hersteller der Virenscanner natürlich ganz anders sehen, ist verständlich. Wer hat Recht? Kann man Mac OS X nicht angreifen, oder wollte es nur keiner angreifen? Ein Überblick über neun Jahre gefühlter Sicherheit im Zeichen des angebissenen Apfels, in dem dann doch ein Wurm saß…

Im Gegensatz zu iOS mit seinem relativ guten Sicherheitskonzept samt „walled garden“ des App Stores hatte Mac OS X zumindest anfangs kein echtes Sicherheitskonzept – und eigentlich gibt es das heute noch nicht. Man verließ sich auf die Sicherheit, die Unix als Mehrbenutzersystem von Haus aus mitbrachte. Der Administrator verwaltet den Rechner, der normale Benutzer nutzt ihn. Einen Root-Benutzer gibt es gar nicht, zumindest keinen, der sich einloggen könnte. Da es oft nur einen einzigen Benutzer gibt, ist der dann gleichzeitig der Administrator, und statt zweier getrennter Benutzerkonten wird meist ein einziges mit den Rechten, den Rechner zu verwalten, verwendet. Und schon ist eine der Schutzmaßnahmen hinfällig, da dieser Benutzer Schaden anrichten kann, der ihm meist gar nicht bewusst ist.

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