Magento kuschelt mit eBay
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Bei Magento ist weiterhin alles im Fluss; während man sich vor knapp einem Jahr noch eine beachtliche Summe von 22,5 Millionen US-Dollar an Venture-Kapital sichern konnte – bereits damals wurde

Bei Magento ist weiterhin alles im Fluss; während man sich vor knapp einem Jahr noch eine beachtliche Summe von 22,5 Millionen US-Dollar an Venture-Kapital sichern konnte – bereits damals wurde spekuliert, dass es sich bei den Investoren um PayPal handeln könnte – herrscht heute kein Zweifel mehr: Magento kuschelt mit eBay. Und zwar ordentlich.

Denn auf dem gestrigen eBay Analyst Day ist die Bombe geplatzt: eBay hält mittlerweile einen Anteil von 49 % am E-Commerce-Unternehmen, wie Johnna Hoff, Pressesprecherin des Auktionsgiganten, mittlerweile bestätigt hat. Nun beginnen natürlich die Sorgen um die Eigenständigkeit des beliebten Shop-Systems.

Roy Rubin, CEO von Magento, sieht die Sache gelassen. Seiner Meinung nach habe eBay verstanden, dass Magento unabhängig bleiben müsse. We are fortunate to have a partner that supports our strong belief in open source, community and innovation, so Rubin weiter.

Magento scheint vom Glück geküsst – so zumindest der erste Anschein. Welche Auswirkungen das auf die weitere Zukunft haben wird, wird sich allerdings erst noch zeigen müssen. Betrachtet man die Magento-eigene Imagine-Konferenz, ist jedenfalls vorerst nichts von einer Abkehr der Communitynähe zu spüren: In wenigen Wochen will das Unternehmen den Hosting-Service Magento Go für kleine bis mittlere Unternehmen anbieten, die dann ab 15 USD pro Monat einen vollwertigen Shop betreiben können. Geht es nach Roy Rubin handelt es sich dabei um nicht weniger als The Next Evolution in eCommerce.

Für eBay indes öffnen sich mit diesem Anteil ganz neue Möglichkeiten; durch einen der stärksten, wenn nicht gar den stärksten, Partner im E-Commerce-Sektor erreicht das Unternehmen eine enorme Reichweite für sein PayPal-API. Damit dürfte man sich gut für die Zukunft gerüstet sehen.

Wie es auch kommt – die Zukunft bleibt spannend.

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[…] Anfang 2011 wurde bekannt, dass eBay das Unternehmen Magento im Herbst desselben Jahres schlucken würde; im Februar 2011 hielt der Marktplatzriese bereits 49 % am E-Commerce-Unternehmen. Damals waren die Pläne, Magento in die ebenfalls 2011 gegründete Open Commerce Platform Group zu integrieren – x.com sollte Dreh und Angelpunkt der Initiative werden. Befürchtungen, dass der von Magento angestrebte Open-Source-Ansatz nicht weiter verfolgt werden würde, hatten sich im Laufe der Jahre allerdings zerschlagen. […]

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