Markdown: Mehr Offenheit beim Standard!
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Mit seinem Vorschlag, wie man Markdown nachhaltig standardisieren könnte, hat Jeff Atwood unter der Überschrift „The Future of Markdown“ in seinem Coding Horror Blog eine bemerkenswerte Diskussion angestoßen.

Mit seinem Vorschlag, wie man Markdown nachhaltig standardisieren könnte, hat Jeff Atwood unter der Überschrift „The Future of Markdown“ in seinem Coding Horror Blog eine bemerkenswerte Diskussion angestoßen.

Erfunden wurde Markdown von John Gruber und Aaron Schwartz mit dem Ziel, Auszeichnung in Websites (Blogs, Kommentarsystemen, Chats) simpler zu gestalten. Doch als Stack Exchange, GitHub, Meteor, Reddit, und andere auf den Zug aufgesprungen sind, hat jeder einen Fork der Sprache erstellt. Dadurch kam es zur Fragmentierung einer laut Atwood außergewöhnlich guten Idee.

(Scheinbar) unabhängig von Atwoods Blog Post hat sich in GitHub eine Gruppe zum Thema Markdown zusammengeschlossen. Dort ist zum Beispiel John MacFarlane anzutreffen, der sich in dem Thema Markdown schon länger eingearbeitet hat (siehe sein mächtiges Übersetzungstool pandoc), und der ebenfalls Nachholbedarf bei der Standardisierung sieht.

Das größte Hindernis sei laut MacFarlane die Sturheit von Markdown-Vater Gruber, der sich bislang strikt gegen Anpassungen der Auszeichnungssprache wehrt — in einem *räusper* gewöhnungsbedürftigen Stil!

Wie seht Ihr das? Seid Ihr auch für mehr Einheitlichkeit beim einfachen Auszeichnen von Text in Foren, bei Ebay, in Skype und sonst wo? Oder wird Atwoods Vorstoß genau so viele Freunde wie Feinde finden?

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