Wolfram Language unter die Lupe genommen

Mathematica frisst Visual Studio
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Das im Jahr 1988 erstmals erschienene Computeralgebrasystem Mathematica hat sich in vielen Wissenschaftsbereichen als „Standard“ etabliert. Spieltheorie, Mathematik und Rüstungselektronik protieren gleichermaßen von der enormen Leistungsfähigkeit der Sprache. Vor Kurzem kündigte Erfinder Stephen Wolfram an, die in Mathematica verwendete Sprache fortan als „echte Programmiersprache“ betrachten zu wollen. Grund genug, sich die Wolfram Language einmal genauer anzusehen.

Entwickler und Analysten kommunizieren mit der Engine über eine domainspezifische Sprache. Diese DSLs wurden einige Zeit lang gehypt, sind mittlerweile aber als Standard etabliert und werden normalerweise nicht sonderlich beachtet. Wer ein Produkt nutzt, arbeitet sich in dessen DSL ein – weitere Bedeutung wird der Sprache nicht zugemessen.

Stephen Wolframs Ankündigung und Vorstellung der Wolfram Language sorgte in Entwicklerkreisen für Aufsehen und rief verwirrte Reaktionen hervor. Über die finanziellen Beweggründe dieser Entscheidung gibt es indes nur wenig Diskussionsbedarf: Denn desto mehr Nutzer die Wolfram Language findet, desto mehr Personen beziehungsweise Entwickler brauchen einen geeigneten Compiler.

(den vollständigen Artikel finden sie in der Ausgabe 4.14 des Entwickler Magazins)

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