Mediendateien in eigenen Anwendungen mit den Azure Media Services

Medien in Aktion
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Die Azure Media Services bieten umfangreiche Dienste zur Verwaltung und Auslieferung von Videodateien an. Mithilfe dieser Cloud-basierten Dienste kann eine vollständige Videoplattform realisiert werden. Der vorliegende Artikel gibt einen Überblick über die Azure Mobile Services und zeigt anhand eines konkreten Beispiels die Integrationsmöglichkeiten in eigene Anwendungen.

Für die Verwaltung und Verteilung von Mediendateien stehen unterschiedliche Plattformen und Lösungsmöglichkeiten bereit. Innerhalb einer Microsoft-basierten Infrastruktur kann für die Auslieferung von Videos z. B. der IIS Media Service verwendet werden. Dieser Dienst erweitert den Internet Information Server (kurz: IIS) um die folgenden Möglichkeiten:

• Smooth Streaming • Live Smooth Streaming • Erweiterte Protokollierung • Bitratendrosselung • Internetwiedergabelisten

Wie anhand der Funktionen deutlich wird, unterstützt der Mediendienst im Schwerpunkt die Verteilung von Medieninhalten. Die Azure Media Services hingegen setzen sich aus verschiedenen Diensten zusammen. Diese überführen die Möglichkeiten des IIS Media Service in die Cloud und reichern sie um (Medien-)Verwaltungsmöglichkeiten an. Somit ist es nicht mehr notwendig, einen eigenen II-Webserver zu betreiben, um Medien verteilen zu können.

Die Azure Media Services unterstützen den gesamten Lebenszyklus eines Mediums. Dieser beginnt bei der Ablage eines Mediums innerhalb eines Azure-Speicherbereichs – typischerweise eines Azure Storage Blobs –, gefolgt von Konvertierungen in andere Formate bis hin zur kostenlosen oder kostenpflichtigen und urhebergeschützten Ausgabe der Videoinhalte. Abbildung 1 gibt eine vollständige Übersicht über die verschiedenen Bereiche des Mediendiensts und spiegelt gleichzeitig den Verarbeitungsprozess von Medieninhalten wider. Bevor ein Medium verarbeitet werden kann, muss es innerhalb eines Azure-Speicherbereichs abgelegt werden. Dieser Vorgang wird hier als „Ingestion“ bezeichnet. Der „Ingestion“-Vorgang besteht aus der Anlage eines Containers für das Video, dem Hinzufügen des Videos zum Container und dem Kopieren des Videos in den assoziierten Azure-Speicherbereich. Der angelegte Container für das Video wird im Azure-Mediendienst als Asset bezeichnet. Steht das Medium innerhalb eines zugreifbaren Speicherbereichs bereit, kann es vom Mediendienst verarbeitet werden. Typischerweise muss das neue Medium in ein auslieferbares Format konvertiert werden. Hierfür ist der „Encoding“-Bereich zuständig, der eine Kodierung für verschiedene Geräte unterstützt. So können spezielle Formate, z. B. für PCs, Macs, Smartphones, Tablets, Xbox-Konsolen, Set-Top-Boxen oder auch Fernsehgeräte erstellt und vorgehalten werden. Anschließend kann ein Medium optional per DRM (Digital Rights Management) geschützt werden. Nach Durchlaufen dieser Schritte steht das Medium für die Ausgabe bereit.

Lesen Sie den kompletten Artikel im Windows Developer 1.15

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