Mehr Auswahl für Entwickler: Microsoft erweitert Datenmanagement-Portfolio
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Während Microsoft in diesem Jahr umfangreiche Ergänzungen für sein Datenmanagement-Portfolio sowie seine Business-Intelligence- und Analyse-Tools einführte, bleibt der SQL Server weiterhin als Kernstück

Während Microsoft in diesem Jahr umfangreiche Ergänzungen für sein Datenmanagement-Portfolio sowie seine Business-Intelligence- und Analyse-Tools einführte, bleibt der SQL Server weiterhin als Kernstück der Datenbank-Plattform bestehen. Nichtsdestotrotz offeriert der Softwarekonzern ein paar neue Angebote, die für DBAs, Entwickler und Administratoren nützlich sein könnten.

Datenmanagement-Portfolio mit neuen Angeboten für Entwickler

„I think Microsoft needs to have the full stack to compete in the big data world“, kommentiert Andrew Brust, Research Director der Gigaom Research, die Entwicklungen. Zudem führt er an, dass Microsoft in den letzten Jahren einige neue Tools herausgebracht hat, beispielsweise AzureHDInsight, der auf Apache Hadoop-basierende Cloud-Service für unstrukturiert und semi-strukturiert verarbeitete Datenmengen.

Zum einjährigen Geburtstag von AzureInsight brachte das Unternehmen die Vorschau eines neuen Features, Azure Machine Learning, heraus. Dieses ergänzt die Plattform um vorausschauende Analysen.

„Since the summer, they’ve added half a dozen new data products, mostly in the cloud but they’re significant nonetheless“, so Brust in einem Interview, in dem er auf die breit gefächerte Auswahl an Angeboten von Microsofts Stream Analytics einging, durch das Kunden On-Premise-basierte Daten – einschließlich Daten der Azure SQL Datenbank, Blobs und Tabellen – erstellen, bearbeiten und verarbeiten können. Außerdem wird ETL-as-a-service offeriert.

Zudem erwähnte Brust Microsofts DocumentDB, den neuen NoSQL-Zugang des Unternehmens, der JSON-kompatible Dokumente nativ unterstützt.

Microsofts Veröffentlichung des SQL Servers 2014 zielt darauf ab, von SAPs HANA ins Visier genommen zu werden.

„Microsoft is going after it from the point of view you can have in memory and just stay in SQL Server instead of having to having to move to a specialized database,“ erläutert Brust. Seine Zukunftsprognose:

It’s a version one, so I don’t expect adoption to be huge but it will be better in the next version. They are definitely still working on it, it’s not just one-off that they threw out there, it’s very strategic for them.

Aufmacherbild: Clear forest in glasses von Shutterstock / Urheberrecht: Skylines

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