Mehr Mobile mit HTML5+
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Als Webentwickler hat man es bekanntlich gar nicht so schwer mit all den mobilen Devices auf den Markt. Doch was tun, wenn HTML5 allein nicht mehr genügt? Die Antwort darauf möchte Netbiscuits nun auf

Als Webentwickler hat man es bekanntlich gar nicht so schwer mit all den mobilen Devices auf den Markt. Doch was tun, wenn HTML5 allein nicht mehr genügt? Die Antwort darauf möchte Netbiscuits nun auf dem MWC mit HTML5+ geben.

Ready for Mobile Web?

Webentwickler haben es im Moment wirklich leicht. Sie stehen nicht vor der Frage, ob sie sich auch auf das Thema Mobile konzentrieren sollen – vielmehr geht es um die Frage, womit. Denn der größte Vorteil des Mobile Web liegt im Web selbst: Es muss keine native Sprache gelernt werden; die (mobile) Website selbst kann die bessere App sein.

Wir glauben, dass HTML5 als Technologie einen gewaltigen Schritt voran bedeutet, um mobile Web-Anwendungen zu realisieren, die sich wie native Apps anfühlen.Michael Neidhöfer, 2011

Das größte Zauberwort in diesem Umfeld lautet HTML5. Doch ist die Technologie schon bereit für das mobile Zeitalter? Dennoch ist HTML5 noch kein festgefügter Standard. Entwickler werden daher mit Fragmentierungsproblemen konfrontiert, die aus der uneinheitlichen Umsetzung von HTML5 auf den unterschiedlichen mobilen Geräteplattformen resultieren, und zwar auf Jahre hinaus, so Neidhöfer, CEO des Unternehmens, weiter.

Daher geht das Karlsruher Unternehmen einen Schritt weiter. Die neue Version des Rich UI Entwicklungs-Frameworks hat eine Erweiterung spendiert bekommen, die es in sich haben soll.

HTML5+

HTML5+ soll dabei die Gestaltung aufwendiger und moderner UIs mobiler Webanwendungen ermöglichen. Highlights der Erweiterung sollen die Standortermittlung via GPS, interaktive Bilder- und Videogalerien inklusive Wischnavigation sowie animierte Ticker sein.

Darüber hinaus soll das Framework nun Multi-Touch-Navigation, schwebende Ebenen, dynamische Karten und das dynamische Nachladen von Website-Inhalten sowie eine Autovervollständigung bei Texteingaben bieten. Das Beste daran: Diese Features sollen für viele Plattformen adaptiert worden sein; darunter auch für Windows Phone 7.

Das Besondere ist nun die Tatsache, dass die Plattform jeden einzelnen dieser Bausteine auf jedes einzelne der auf die Website zugreifenden Geräte anpasst. Dadurch soll die bestmögliche Funktionalität der Webseiten auf jedem Device, vom Feature- bis zum Smartphone, gewährleistet sein.

Das Mobile Web – die Zukunft?

Netbiscuits erlaubt es Entwicklern, mit nur einem einzigen Markup die wichtigsten mobilen Plattformen zu bedienen. Das dürfte Entwicklern viel Frust ersparen; denn auf diesem Weg lassen sich mit einfachen und bekannten Mitteln viel Arbeit sparen. Und warum sollte man nicht die ohnehin schon vorhandenen Daten aus dem Web ohne großen Aufwand auch mobil nutzen?

Wer sich intensiver mit dieser Thematik beschäftigen möchte, den sei übrigens der Mittwoch der MobileTech Conference 2011 ans Herz gelegt, denn der steht ganz unter dem Motto Mobile Web & Widgets.

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