Mehr Windows für die Google Cloud Platform
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Microsoft öffnet sich in letzter Zeit immer mehr gegenüber Technologien, die außerhalb des eigenen Produktuniversums angesiedelt sind. Im Umkehrschluss ist es nur logisch, dass sich auch die Urheber dieser Nicht-Microsoft-Technologien gegenüber dem Unternehmen aus Redmond öffnen. So hat nun auch Google den Windows-Support auf der eigenen Cloud Platform ausgeweitet und dafür drei Neuerungen in die Google Compute Engine eingebaut.

Die erste dieser drei Neuerungen ist die Microsoft-Lizenz-Mobilität für die Google Cloud Platform. Sie bewirkt, dass Kunden ihre bestehenden Microsoft-Server-Softwarelizenzen (z. B. für SQL Server, SharePoint oder Exchange Server) aus On-Premises-Umgebungen in die Google-Cloud bewegen können, ohne dass für sie zusätzliche Lizenzkosten entstehen.

Die Windows Server 2008 R2 Datacenter Edition wird ab sofort in Beta-Form von der Google Compute Engine unterstützt. Am Support für Windows Server 2012 und 2012 R2 arbeitet Google derzeit noch.

Drittens steht die für die Google Cloud Platform optimierte Version der Chrome RDP App von Fusion Labs ab sofort auch Windows-Nutzer zur kostenlosen Verwendung bereit. Die App ermöglicht die Erstellung von Chrome Browser Remote Desktop Sessions hin zu Windows-Instanzen, was ganz einfach über einen Klick auf den RDP-Button in der Google Developer Console funktioniert.

Asif Islam / Shutterstock.com

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