Mehrere Forefront-Produkte vor dem Aus
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Seit längerem hält sich bereits das Gerücht, Microsoft wolle sein Forefront Threat Management Gateway aufgeben. Wie sich jetzt herausstellt, ist dies bei weitem nicht das einzige Produkt der Forefront-Reihe,

Seit längerem hält sich bereits das Gerücht, Microsoft wolle sein Forefront Threat Management Gateway aufgeben. Wie sich jetzt herausstellt, ist dies bei weitem nicht das einzige Produkt der Forefront-Reihe, das es in Zukunft nicht mehr geben wird.

Gemäß einem Post auf dem Microsoft-Blog werden die folgenden Dienste ab dem 1. Dezember 2012 eingestellt:

  • Forefront Protection 2010 for Exchange Server (FPE)
  • Forefront Protection 2010 for SharePoint (FPSP)
  • Forefront Security for Office Communications Server (FSOCS)
  • Forefront Threat Management Gateway 2010 (TMG)
  • Forefront Threat Management Gateway Web Protection Services (TMG WPS)

Für bereits erworbene Produkte sichert Microsoft jedoch verlängerten Support zu: Für Forefront Threat Management Gateway 2010 geht dieser bis zum 14. April 2020, im Falle der anderen eingestellten Produkte bis zum 31. Dezember 2015.

Neben einer Namensänderung – Forefront Online Protection for Exchange heißt nun „Exchange Online Protection“ – haben auch einige Forefront-Familienmitglieder die Aufhebungswelle überlebt, nämlich Forefront Unified Access Gateway (UAG) und Forefront Identity Manager. Forefront Endpoint Security wird zukünftig als Teil des Softwarepakets System Center 2012 weiterexistieren.

Der Grund für die Säuberungsaktion scheint in der Redundanz einiger Enterprise-Security-Produkte zu liegen, deren Funktionalität in andere Produkte integriert wird.

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