Meteor: Neue Web-Plattform erhält 11-Millionen-Finanzspritze
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„A better way to build Apps“ soll die Web-Plattform Meteor aufzeigen. Damit dieser Anspruch in Zukunft erfüllt wird, haben Risikokapitalgeber Andreessen Horowitz und Vertreter von Facebook, Reddit und

„A better way to build Apps“ soll die Web-Plattform Meteor aufzeigen. Damit dieser Anspruch in Zukunft erfüllt wird, haben Risikokapitalgeber Andreessen Horowitz und Vertreter von Facebook, Reddit und Gmail den Entwicklern um Geoff Schmidt Venture-Kapital von 11,2 Millionen US-Dollar spendiert. Jetzt will man in den kommenden Monaten konzentriert an der Perfektionierung der Open-Source-Plattform arbeiten, ohne dass sich Investoren einklinken und das Know-how für sich beanspruchen.

Entwickler arbeiten in Meteor vollständig in JavaScript. Client- und serverseititg werden dieselben APIs eingesetzt, und der Datenabgleich erfolgt unverzüglich, sodass Anwender das Gefühl haben, sie würden direkt auf dem Server arbeiten und hätten direkten Datenbankzugriff.

Updates auf Serverseite lassen sich zur Laufzeit einpflegen. Der Client bemerkt die Änderungen in jedem Browser-Frame einzeln. Weitere technische Details erhaltet Ihr auf der Meteor-Homepage oder im Video:

Auch einige personale Veränderungen haben die Macher von Meteor bekannt gegeben – und zwar hochkarätiger Art. Als Mitglied des Andreessen-Horowitz-Aufsichtsgremium partnert beispielsweise Spring-Erfinder Rod Johnson mit Meteor. Als Ratgeber tritt James Lindenbaum von Heroku auf, individuelle Investoren sind Dustin Moskovitz (Facebook/Asana), Alexis Ohanian (Reddit) und Paul Buchheit (Gmail).

Nach eigenen Angaben wollen die Meteor-Entwickler, die sehr interessante Lebensläufe haben, die Kommunikation der Web-Clients und -Server komplett revolutionieren:

How do we transition the web from a „dumb terminal“ model that is based on serving HTML, to a client/server model that is based on exchanging data? How do we design software to run in a radically distributed environment, where even everyday database apps are spread over multiple data centers and hundreds of intelligent client devices, and must integrate with other software at dozens of other organizations? How do we prepare for a world where most web APIs will be push-based (realtime), rather than polling-driven? In the face of escalating complexity, how can we simplify software engineering so that more people can do it? How will software developers collaborate and share components in this new world?

Meteor is our audacious attempt to solve all of these big problems, at least for a certain large class of everyday applications.

Die Daten werden immer weiter verteilt und immer mehr Geräte müssen auf sie zugreifen oder wollen sie verändern. Hier braucht es neue Ansätze zur Echtzeit-Kommunikation, die das überholte Polling-Prinzip ablösen. Wir werden sehen, was die Jungs noch auf die Beine stellen.

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