Metro wird zum verbotenen Wort
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Metro hier, Metro da – im vergangenen Jahr drehte sich bei Microsoft alles um die neue Design-Sprache. Doch das soll sich jetzt ändern: Microsoft empfiehlt Entwicklern derzeit, den Namen Metro nicht mehr

Metro hier, Metro da – im vergangenen Jahr drehte sich bei Microsoft alles um die neue Design-Sprache. Doch das soll sich jetzt ändern: Microsoft empfiehlt Entwicklern derzeit, den Namen Metro nicht mehr zu benutzen. Stattdessen solle man vorerst vom „UI im Windows-8-Stil“ oder schlicht und einfach vom „neuen Interface“ reden. Gegen Ende der Woche plant Microsoft dann, eine Ersatz-Bezeichnung bekannt zu geben.

Das offizielle Statement zu dieser Entscheidung lautet folgendermaßen:

We have used Metro style as a code name during the product development cycle across many of our product lines. As we get closer to launch and transition from industry dialog to a broad consumer dialog we will use our commercial names.

Sowohl ZDNet als auch The Verge vermuten jedoch, dass der wahre Grund für das Metro-Verbot ein Copyright-Streit mit einem europäischen Unternehmen sein könnte – eventuell mit der deutschen Metro AG. Der Handelskonzern wollte dazu jedoch keinen Kommentar abgeben.

Ein anderer Grund könnte die exzessive Nutzung des Begriffs Metro sein. Anfangs waren Metro Style Apps nur die Anwendungen, die auf der WinRT basieren. Mittlerweile werden jedoch auch Anwendungen, die zwar nach Metro aussehen, mit der WinRT aber nichts zu tun haben (wie beispielsweise Office 2013), als Metro Style Apps bezeichnet. Das könnte die Nutzer verwirren, so Microsoft.

Das Metro Design - jetzt muss sich Microsoft einen anderen Namen dafür ausdenken
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