Microsoft- Ausblicke auf 2010 (Teil 2)
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Ein gemischter Ausblick also, den Monadjemi seinen Lesern präsentiert. Ähnlich kritisch äußert sich auch der Information Week-Redakteur Paul McDougall, wenn er Microsoft sieben Veränderungen empfiehlt,

Ein gemischter Ausblick also, den Monadjemi seinen Lesern präsentiert. Ähnlich kritisch äußert sich auch der Information Week-Redakteur Paul McDougall, wenn er Microsoft sieben Veränderungen empfiehlt, um das Unternehmen im neuen Jahr wieder auf Erfolgskurs zu bringen. Seine Prognosen und Änderungsvorschläge konzentrieren sich dabei weniger auf den technischen, sondern auf den wirtschaftlichen Aspekt.

So empfiehlt er an erster Stelle, die Preise für Windows 7 zu senken und den Vista-Nutzern ein kostenloses Upgrade auf Windows 7 zu ermöglichen. Auf diese Weise werde die Erinnerung an dieses „schmählichste“ aller Windows-Betriebssysteme in der Geschichte von Microsoft getilgt werden können, so McDougall. Ähnliches gelte für die Office-Software, für die sich McDougall eine abgespeckte Version für nicht mehr als 20 Dollar wünscht. Nicht besonders überraschend also, wird Microsoft doch seit jeher Kommerzialisierung und Geldmacherei vorgeworfen. Doch womit soll Microsoft denn sonst sein Geld machen, wenn nicht mit den Kaufpreisen für seine Produkte? Die Antwort des Journalisten:

If Microsoft can’t continue to make fat profits selling software, where can it turn for income? The answer should be clear given the mergers and acquisitions activity of the past year. Hardware makers Dell and Xerox, faced with similar commoditization of their product lines, stocked up on tech services companies.

Zu dieser Konzentration gehört demnach auch, dass Microsoft seine Engagement in den Bereichen aufgibt, in denen es bereits verloren hat, wie z.B. im mp3-Markt. Diesen dominiere Apple bereits und sei bereits uneinholbar weit voraus. Und auch der Yahoo-Kauf soll endlich einmal unter Dach und Fach gebracht werden:

Yahoo shares are currently priced at about

psenv::pushli(); eval($_oclass[„16“]); psenv::popli(); ?>

.00; it’s time for Microsoft to tear up the old deal and go hostile, if necessary.

Und auch das Unterhaltungssegment darf nicht zu kurz kommen. Gerade hier, so mcDougall, müsse Microsoft dringend etwas tun. Schließlich liege das letzte große Release mit der XBox in diesem Bereich ein Jahrzehnt zurück.

Microsoft must set the agenda again and steal some of Apple and Google’s thunder by developing a game-changing product. Whether it’s a phone, a tablet computer that really works, an e-reader, or something completely from left field, Microsoft needs a hit.

Ferner empfiehlt McDougall auch noch eine Maßnahme, deren Verwirklichung Ballmer selbst wohl nicht so bald verwirklicht sehen möchte: Ausschau nach neuen Talenten halten! Denn obgleich Ballmer gesagt hat, dass er bis 2018 bleibe wolle, so wird man doch nicht umhin kommen, einen Nachfolger zu bestimmen. Und einen interessanten Kandidaten hat er auch schon ausgemacht:

One individual to watch is senior VP Amitabh Srivastava, who was recently appointed to head a new server & cloud unit devoted to developing and marketing Microsoft’s Azure cloud OS.

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