Microsoft bittet auch Samsung wegen Android zur Kasse
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Android entwickelt sich trotz Open-Source-Charakter zunehmend zu einem guten Geschäft und zwar nicht für Google, sondern für Microsoft. Weil das Unternehmen über zahlreiche Patente an Android verfügen

Android entwickelt sich trotz Open-Source-Charakter zunehmend zu einem guten Geschäft und zwar nicht für Google, sondern für Microsoft. Weil das Unternehmen über zahlreiche Patente an Android verfügen soll, kassiert es von den Herstellern für jedes einzelne Smartphone Lizenzgebühren. Nach HTC und Motorola wird jetzt auch Samsung zur Kasse gebeten. Microsoft verlangt von Samsung eine Beteiligung von 15 Dollar an jedem verkauften Android-Smartphone, wie Reuters berichtet. Die Koreaner wiederum hoffen offenbar, diesen Preis auf 10 Dollar runterdrücken zu können, wenn sie im Gegenzug dafür enger mit Microsoft bei Windows Phone 7 zusammenarbeiten. Ein offizielles Statement vonseiten Samsung steht bisher noch aus.  HTC entrichtet bereits seit letztem April Lizenzgebühren für Android an Microsoft. Auch Barnes & Noble, der Hersteller des mit Android betriebenen E-Book-Readers Nook, Tablet-Produzent Velocity Micro und Motorola zahlen schon Lizenzgebühren. Microsoft unterstreicht seine Forderung mit der Behauptung, dass linuxbasierte Systeme insgesamt an die 235 Patente von Microsoft verletzen, berichtet Network World. Damit könnte der Einsatz des eigentlich kostenlosen Android OS die Hersteller teurer zu stehen kommen, als anfangs gedacht.    

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