Microsoft erlaubt Windows 8 Apps mit nicht jugendfreien Inhalten
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Mit der Ankündigung, keine Spiele ohne Jugendfreigabe im Windows Store zu verkaufen, ist Microsoft auf große Kritik gestoßen. Jetzt ändert das Unternehmen seine AGBs und erlaubt auch Spiele ab 18.

Mit der Ankündigung, keine Spiele ohne Jugendfreigabe im Windows Store zu verkaufen, ist Microsoft auf große Kritik gestoßen. Jetzt ändert das Unternehmen seine AGBs und erlaubt auch Spiele ab 18. Dies berichtete heute The Verge mit Bezug auf Gizmodo.

Für einen großen Aufschrei, gerade unter Gamern, hatte die Ankündigung Microsofts gesorgt, da viele beliebte Spiele von der in 16 europäischen Ländern gebräuchlichen Alterseinstufung PEGI als jugendgefährdend eingestuft wurden und somit nicht an Jugendliche verkauft werden sollten. Aufgabe der PEGI ist es, Online- und Browser-Spiele zu bewerten und die minderjährigen User vor gefährdenden Inhalten zu schützen. Populäre Shooter-Spiele, wie „Call of Duty“, „Assassin’s Creed“ oder „Modern Warfare 3“ sollten so aufgrund des exzessiven Gebrauchs von Waffen nicht an unter 16-Jährige verkauft werden dürfen. Zwar kann man theoretisch auch Games und Apps nutzen, die nicht über den Windows Store vertrieben werden, doch können diese nicht alle Funktionen und Vorteile der Native Apps nutzen.

Ohne den Schritt hin zu einem liberaleren Umgang mit Apps hätte Microsoft riskiert, erhebliche Einbußen gegenüber Steam, Origin und sogar dem Mac AppStore hinnehmen zu müssen. Bis die neuen AGBs in Kraft treten, dauert es jedoch noch ein bisschen – mit dem heutigen Start von Windows 8 wird es noch keine Apps ohne Jugendfreigabe geben.

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