Microsoft hilft Linux
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Wie jedes Jahr hat die Linux Foundation eine Liste der Unternehmen, die sich an der Linux-Entwicklung beteiligt haben, veröffentlicht. Neben den üblichen Verdächtigen wie Red Hat, Intel und Novell ist

Wie jedes Jahr hat die Linux Foundation eine Liste der Unternehmen, die sich an der Linux-Entwicklung beteiligt haben, veröffentlicht. Neben den üblichen Verdächtigen wie Red Hat, Intel und Novell ist auch zum ersten Mal Microsoft in den Top 20 vertreten. Das Unternehmen, das Linux in der Vergangenheit einmal als Krebsgeschwür bezeichnet hatte, hat im vergangenen Jahr ein Prozent zum Linux Kernel beigetragen.

Betrachtet man die Liste, wird schnell klar, dass das Klischee vom Nerd, der im Keller seines Elternhauses wohnt und in seiner Freizeit Code zu Linux beisteuert, keineswegs zutrifft. Stattdessen arbeiten die meisten Linux-Programmierer für namhafte Unternehmen. Die Top Ten der Liste sieht folgendermaßen aus:

  1. zu keinem Unternehmen gehörig: 17.9%
  2. Red Hat: 11.9%
  3. Novell/SUSE: 6.4%
  4. Intel: 6.2%
  5. IBM: 6.1%
  6. unbekannt: 5.1%
  7. Consultant: 3.0%
  8. Oracle: 2.1%
  9. Academia: 1.3%
  10. Nokia: 1.2%

Bereits 2009 hatte Microsoft ganze 20.000 Zeilen Geräte-Treiber-Code zu Linux beigesteuert. Als es im Jahre 2011 dann darum ging, einen Linux-Treiber für die Hyper-V Virtualisierungsplattform zu entwerfen, wurde diese Aufgabe vom Microsoft-Entwickler K. Y. Srinivasan übernommen. Übrigens hat sich Microsoft auch an anderen Open-Source-Projekten beteiligt, beispielsweise an Hadoop oder an Samba.

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