Microsoft hofft auf Israels Big-Data-Kompetenzen
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Für Computerfirmen stellt Big Data die große technische Herausforderung der Zukunft dar. In Sachen technischer Innovation setzt Microsoft-Chef Steven Ballmer große Hoffnungen in Israel, wie er jetzt

Für Computerfirmen stellt Big Data die große technische Herausforderung der Zukunft dar. In Sachen technischer Innovation setzt Microsoft-Chef Steven Ballmer große Hoffnungen in Israel, wie er jetzt bei einem Besuch in dem hochentwickelten Land zum Ausdruck brachte. Maschinelles Lernen zählt hier zu den Kernkompetenzen und sei die Lösung des „Big-Data-Problems“.

Auf dem von Microsoft veranstalteten Tech Start-Up Event ThinkNext äußerte sich Ballmer zu einer Reihe von Themen, darunter auch der Einfluss von Big Data auf Unternehmen. Bei Unternehmenssoftware bedürfe es derzeit ständigen Innovationen, die große Frage dabei laute: Was existiert bereits und was wird benötigt? Laut Ballmer kann mit maschinellem Lernen Abhilfe geschaffen werden, indem Datenmengen durchsucht und sortiert werden. Als Beispiel nannte er die Xbox-Plattform, bei der die Vorlieben der Nutzer analysiert werden, um Musik-, Film- und Spieleempfehlungen zu kreieren. Aufgrund der großen Erfahrung werde Israel auf diesem Gebiet zukünftig eine Führungsrolle einnehmen.

Selbstverständlich thematisierte Ballmer auch Windows 8. Als Betriebssystem, das vollkommen neu konzipiert wurde, um gleichermaßen für Smartphones, Tablets und Laptops zu funktionieren, werde es die Triebkraft hinter aktuellen Trends wie Cloud, Touch- und Voice Control und Big Data darstellen. Auch in Sachen Cloud-Diensten hat Microsoft starkes Interesse an israelischen Technologien.

Bei der Cloud geht nicht nur darum, Apps auf neue Art und Weise zu entwickeln, sondern es geht vor allem um die Entwicklung neuartiger Apps.

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