Microsoft öffnet sich und kürt Open Source MVPs
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In Zukunft zeichnet Microsoft auch Open Source MVPs aus. Um diese weiter Öffnung zu ermöglichen hat man bei Microsoft die Regeln, nach denen Personen bisher als Most Valuable Professionals ausgesucht

In Zukunft zeichnet Microsoft auch Open Source MVPs aus. Um diese weiter Öffnung zu ermöglichen hat man bei Microsoft die Regeln, nach denen Personen bisher als Most Valuable Professionals ausgesucht und ausgezeichnet worden sind, angepasst. Scott Hanselmann erklärt auf seinem Blog die Hintergründe der Neuerungen. Scott gehörte seit längerem zu den Unterstützern für die Änderung,   der nach seiner Ansicht bisher zu eng gefassten Regeln, die zur MVP-Auszeichnung führten.

Bisher war es nötig, dass eine Person in Form von Texten wie Bücher, Artikeln, Blogs oder als Sprecher, Leiter einer User Group – also irgendwie in der Öffentlichkeit – die Entwicklungsplattform unterstützt hat. Das wird auch in Zukunft so bleiben, aber die Auswahlkriterien werden sich nicht mehr auf solche Aktivitäten beschränken.

Scott stellt die vernünftige Frage, warum jemand, der seine ganze Energie in ein Open Source Projekt steckt und diese mit seiner ganzen Kompetenz im Interesse der Community unterstützt nicht auch ausgezeichnet werden sollte:

It’s great that you’re blogging or speaking on a developer topic, but what if you don’t speak at all and instead put that energy into a great .NET open source framework?

Glücklicherweise haben noch einige andere bei Microsoft so gedacht, nun entschieden und teilen mit:

As we move forward, we will change the MVP guidelines to recognize open source activities with the same weight as other community activities. We need to send a clear message that a healthy .NET ecosystem, including open source impact, is good for all stakeholders. It is time for the MVP Award to recognize open source activities to promote further growth and support of the technical communities.

Die Hervorhebungen oben und im folgenden Zitat stammen von Scott Hanselmann. Dabei geht es nun nicht darum einen Open Source MVP zu ernennen, sondern die die Leistungen in Open Source Projekten wertzuschätzen.

Today we already include open source activities in our review process as part of a MVP’s contributions. The shift now is that a candidate can be reviewed and awarded solely on contributions in open source projects, if the contributions are significant, without having other activities such as speeches, online forum supports, books, blogs, etc.

Wer also zum Beispiel an ein einem ASP.NET Open Source Projekt beteiligt ist, kann nun zu ASP.NET MVP werden. Das ist selbstverständlich eine Entwicklung, die auch bei Open Technologies, der Open Source Tochter von Microsoft, begrüßt wird. Gianugo Rabellino, Senior Director of Open Source Communities, sieht in dieser Entwicklung großes Potenzial für die Entwickler und für Microsoft:

 While it’s certainly impressive to see how far Microsoft has come as a company to get to this point, from my perspective, it’s infinitely more exciting to consider the potential of where this path may lead.

 Mehr Informationen zu den neuen Guidelines und dem MVP-Programm gibt es auf dem Most Valuable Porfessional Blog – dort erfahren Sie auch, wie Sie jemanden für die Auszeichnung vorschlagen können.

 

Aufmacherbild: Row of silver trophies and one gold isolated on white von Shutterstock / Urheberrecht: Chones

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