Microsoft plant Browserversion von Skype
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8,5 Milliarden US-Dollar hat sich Microsoft im letzten Jahr die Übernahme von Skype kosten lassen, jetzt soll Skype mehr in die Microsoft-Produkte eingebunden werden.
So soll zum Beispiel Outlook.com

8,5 Milliarden US-Dollar hat sich Microsoft im letzten Jahr die Übernahme von Skype kosten lassen, jetzt soll Skype mehr in die Microsoft-Produkte eingebunden werden.

So soll zum Beispiel Outlook.com verbessert werden. Die alte Version von Hotmail bleibt zwar zunächst bestehen, doch die neue Version soll aufgeräumter und übersichtlicher sein und die sozialen Netzwerke mehr einbinden. Das gilt auch für Skype, das als Plug-in in den E-Mail-Dienst eingebunden werden kann.

Doch als Browserversion soll Skype in Zukunft Plug-in-frei laufen. Dies macht Microsofts Entwicklung einer CU-RTC-Web Lösung – Customizable Ubiquitous Real Time Communciation – sehr wahrscheinlich. Dennoch wird die Entwicklung wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen, da bisher keine Details bekannt wurden. Microsofts Mitarbeit an der W3C Web RTC Arbeitsgruppe ist anders geartet als Googles und so gibt es noch keine Einigung über einen Codec-Standard.

Wenn Skype in den Browser eingebunden werden kann, wird dies ein großer Schritt für die Plug-in-freie Audio- und Video-Kommunikation im Web sein und auch andere Dienste, wie beispielsweise Google Talk, könnten davon profitieren.

Wir haben den Einsatz von Skype schon bei Facebook gesehen und nun ist die Funktion bald auch für alle auf Outlook.com einsetzbar. Laut Berichten von Microsoft soll demnächst sogar noch mehr möglich sein, denn auch andere Dienste sollen den Service ohne Plugin verwenden

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