Microsoft-Quartalszahlen: Wachstum durch Hardware und Cloud
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Microsoft hat seine Quartalszahlen veröffentlicht und damit wohl so einige Kritiker überzeugt: Im ersten Quartal des Microsoft-Geschäftsjahres hat das Unternehmen seinen Umsatz überraschend steigern können und zwar um 25 Prozent im Jahresvergleich auf 23,2 Milliarden US-Dollar. Analysten hatte das Umsatzplus bereits vermutet, aber nur mit einem Anstieg auf 22 Milliarden US-Dollar gerechnet.

Der Gewinn hingegen hat einen kleinen Rückgang zu verbuchen, was auf den umfangreichen Stellenabbau diesen Sommer und die damit verbundenen Abfindungen zurückzuführen ist. Diese machten eine Sonderbelastung von 1,1 Milliarden US-Dollar aus. Insgesamt ist der Gewinn somit um 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal auf 4,5 Milliarden US-Dollar gesunken.

Microsoft-Plus durch Smartphones, Tablets und die Cloud

Das Umsatzplus führt Microsoft unter anderem auf Gewinne in den Bereichen Cloud und Hardware zurück. So verkündet Financial Officer Amy Hood:

We delivered a strong start to the year, with continued cloud momentum and meaningful progress across our device businesses.

Microsoft-COO Kevin Turner fügt hinzu:

Customers are embracing our latest technologies from Surface Pro 3 and Office 365 to Azure and SQL Server. Through great execution by our sales teams and our partners, we have been able to deliver our truly differentiated value to the marketplace.

Der Umsatz der gesamten Devices-and-Consumer-Sparte ist um 47 Prozent auf 10,96 Milliarden US-Dollar angestiegen. Dazu gehört unter anderem die Surface-Sparte, die ihren Umsatz um beachtliche 127 Prozent auf 400 Millionen US-Dollar steigern konnte – das Surface Pro 3 dürfte daran nicht ganz unschuldig sein. Außerdem wurden im vergangenen Quartal 2,5 Spielekonsolen und 9,3 Millionen Lumia-Smartphones verkauft – noch einmal 5,6 Prozent mehr als im Vorjahresquartal, das bereits mit einem damaligen Verkaufsrekord von 8,8 Millionen Smartphones auftrumpfen konnte.

Die Angebote aus der Server-and-Cloud-Sparte präsentieren sich ebenfalls stark auf dem Markt. Die Server-Sparte konnte im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent wachsen, die Cloud-Sparte mit Office 365, Azure und Dynamics CRM sogar um 128 Prozent. Office 365 hat jetzt 7 Millionen Abonnenten – im Vorjahr waren es noch lediglich 5,6 Millionen. Lync, SharePoint und Exchange sind ebenfalls um zweistellige Werte gewachsen.

Microsoft-CEO Satya Nadella zeigt sich jedenfalls sehr zufrieden mit der Leistung seines Unternehmens und verkündet stolz:

We are innovating faster, engaging more deeply across the industry, and putting our customers at the center of everything we do, all of which positions Microsoft for future growth. Our teams are delivering on our core focus of reinventing productivity and creating platforms that empower every individual and organization.

Aufmacherbild: Savings, close up of male hand stacking golden coins von Shutterstock / Urheberrecht: rangizzz

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