Microsoft schließt Patentabkommen mit deutschem Android-Hersteller
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Zu Microsofts Sammlung von Patentvereinbarungen mit Herstellern von Android-Geräten ist mit dem gestrigen Tage eine weitere hinzu gekommen. Das deutsche Informationstechnik-Unternehmen Höft & Wessel,

Zu Microsofts Sammlung von Patentvereinbarungen mit Herstellern von Android-Geräten ist mit dem gestrigen Tage eine weitere hinzu gekommen. Das deutsche Informationstechnik-Unternehmen Höft & Wessel, Hersteller zahlreicher Android-Embedded-Lösungen, wird ab sofort Zahlungen an Microsoft entrichten, um einer Patentklage aus dem Weg zu gehen.

Derartige Intellectual-Property-Vereinbarungen sind bei Microsoft an der Tagesordnung, mit knapp 70 Prozent aller Android-Hersteller gibt es schon ähnliche Abkommen. Für welche Patente genau die Gebühren entrichtet werden, enthüllt gewöhnlich weder Microsoft noch der betroffene Android-Hersteller. Fakt ist aber, dass Microsoft mittlerweile mehr an Android verdient als am eigenen mobilen Betriebssystem Windows Phone. Man rechnet damit, dass beispielsweise HTC circa 10 US-Dollar pro verkauftem Android-Gerät an Microsoft abtritt, Samsung zwischen 10 und 12 US-Dollar.

Beim diesmal betroffenen Unternehmen handelt es sich um Höft & Wessel, gegründet 1978, seit 1998 als Höft & Wessel AG an der Börse. Mit Hauptsitz in Hannover werden hier mobile Geräte zur Datenerfassung für Handel und Logistik, Fahrkartenautomaten, Parkautomaten, Check-In-Automaten und Mautstellenterminals hergestellt. All das natürlich mit Android Embedded.

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