Microsoft schließt sich Open Compute Project an, veröffentlicht Server-Spezifikationen
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Microsoft hat bekannt gegeben, dass es sich dem Open Compute Project (OPC) anschließt. Der Firmenverbund wurde 2011 auf Initiative von Facebook gegründet und hat sich zum Ziel gemacht, Hardware-Designpläne,

Microsoft hat bekannt gegeben, dass es sich dem Open Compute Project (OPC) anschließt. Der Firmenverbund wurde 2011 auf Initiative von Facebook gegründet und hat sich zum Ziel gemacht, Hardware-Designpläne, z.B. für Server, ähnlich wie bei Open Source Software zu veröffentlichen. Durch den Austausch von Ideen und Know-How  soll der Aufbau günstiger Datenzentren angekurbelt werden, von dem dann letzten Endes alle profitieren.

Microsofts Unterstützung des OPC könnte die Server-Industrie nachhaltig beeinflussen: das Unternehmen aus Redmond betreibt mehr als eine Million Server in Datenzentren auf der ganzen Welt. Die Hardware-Spezifikationen und den Quellcode für das System Management der Cloud-Server von Microsoft hat man dem OPC bereits überlassen: in Zukunft können diese von jedermann verwendet werden.

Mit dem Schritt will Microsoft laut Eigenaussage aber auch von der Community lernen. Außerdem ist das Unternehmen bestrebt, eine „konsistente Cloud-Plattform“ anzubieten. Die Überlegung: Kunden, die Microsofts Cloud-Dienstleistungen nutzen, können ihre Plattformen besser auf Microsoft-Produkte abstimmen, wenn eine gemeinsame technologische Basis vorhanden ist.

Microsoft ist neben Facebook das bisher größte und bekannteste Unternehmen, das das OPC unterstützt. Das Projekt konnte aber schon vorher einige Erfolge vermelden. Anfang des Jahres veröffentlichte AMD beispielsweise das erste Motherboard, das auf OPC-Spezifikationen basiert.

Aufmacherbild: Modern network and telecommunication technology computer concept von Shutterstock / Urheberrecht: Oleksiy Mark

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